Bad Liebenwerda Dienstag, 14 Januar 2020 von Redaktion

Puppenspieler aus ganz Deutschland in der Kurstadt begrüßt

Puppenspieler aus ganz Deutschland in der Kurstadt begrüßt

Puppentheater im Landkreis Elbe-Elster, das ist an und für sich nichts Ungewöhnliches. Aber gleich zu Jahresbeginn, im Januar? In Bad Liebenwerda machten genau zu diesem Zeitpunkt, mitten im Winter, vom 10. bis 12. Januar 42 Puppenspieler aus ganz Deutschland Station. Grund für den Besuch war die jährliche Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Puppentheater (VDP). Der Landkreis Elbe-Elster hatte dazu im vergangenen Jahr eine Einladung ausgesprochen und hatte prompt den Zuschlag bekommen.

Weiter teilte der Landkreis Elbe-Elster dazu mit:

So kamen Puppentheaterfans ganz nebenbei noch in den Genuss, Marionettentheater im Bürgerhaus der Kurstadt Bad Liebenwerda live zu erleben. Zwischen Abstimmungen, Finanzberichten und heißen Diskussionen nahmen sich mehrere Puppenspieler Zeit für ihr Publikum und präsentierten einige ihrer beliebtesten Stücke. Mit dabei war auch die einheimische Bühne, das puppentheater rudolf & voland (Birkwalde), das mit „Kutte - Krone - Kapital - Die Legende Luther“ die Festivaltage zu Jahresbeginn einleitete. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski begrüßte die Gäste am 10. Januar im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda. Er verwies auf die lange Puppenspieltradition in der Region. „Das Marionettentheater am seidenen Faden gibt es im Elbe-Elster-Land seit über zweihundert Jahren. Die Region begreift sich quasi als Wiege des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters und ist wichtiger Teil unseres lebendigen Kulturkalenders“, sagte er. Damit die Tradition auch künftig fortlebt und einem breiten Publikum vermittelt werden kann, dafür stellt sich das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum gerade neu auf. Das Haus ist derzeit noch Baustelle. Aber schon im Mai öffnet dort die neue ständige Ausstellung „Kaspers Welten“. Einen kleinen Vorgeschmack auf das Kommende bekamen die Puppenspieler aus ganz Deutschland bei einer Führung durch den wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums, Ralf Uschner. Dort erfuhren sie mehr über die lustige Figur, die bald die Regie im Museum übernimmt und ihren Stammbaum sowie die europäische und internationale Verwandtschaft in der neuen Dauerausstellung vorstellt. Zahlreiche Mitmach-Angebote runden künftig das Angebot für die Besucher ab und führen in den Alltag der Puppenspieler, auf den Jahrmarkt und auch hinter die Puppenbühne. Insofern passte der Verbandstagung mit dem Puppentheaterfestival in der Kurstadt wunderbar ins Konzept und stimmte schon jetzt wunderbar ein auf ein interessantes Museumsjahr 2020.

Red./ Presseinfo

Foto: © Pressestelle Kreisverwaltung | Torsten Hoffgaard

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