Elbe-Elster gehört auch weiterhin zu den sichersten Landkreisen mit der geringsten Kriminalitätsbelastung im Land Brandenburg.
Auch bei der Verkehrsunfallbilanz schneidet der Landkreis gut ab. Dort behauptet er seine vordere Position und gehört landesweit zu den Regionen mit den wenigsten Verkehrsunfällen. Dieses Ergebnis präsentierte der Leiter der Polizeiinspektion Finsterwalde, Thomas Ballerstaedt, beim diesjährigen Sicherheitsgespräch am 13. April in Herzberg. An der Veranstaltung im Kreishaus nahmen Verantwortliche der Kreisverwaltung, Amtsdirektoren und Bürgermeister, Landtagsabgeordnete sowie Mitglieder des Kreispräventionsrates teil. Ziel des regelmäßigen Erfahrungsaustausches ist es, die aktuelle Polizeistatistik des Vorjahres auf den Gebieten Kriminalität und Verkehrsunfallgeschehen auszuwerten und gegebenenfalls bei auftretenden Problemen Schlussfolgerungen zu ziehen und Lösungen aufzuzeigen.
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski führt die seit Jahren stabile Bilanz auf die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten zurück: „Der Austausch aller Beteiligten untereinander funktioniert schnell und gut. Da ziehen alle an einem Strang. Daran werden wir auch in Zukunft festhalten, damit wir im Landkreis weiterhin positiv abschneiden und die Bürger sich sicher fühlen können.“
Die Zahl der Verkehrsunfälle ist 2017 im Landkreis im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,4 Prozent gesunken (2016: 2.946 Unfälle; 2017: 2933 Unfälle). Im zurückliegenden Jahr kamen dabei fünf Menschen ums Leben, das waren fünf weniger als 2016. Zu den häufigsten Ursachen gehören nach wie vor Wildunfälle (2017: 916 Unfälle mit Wildbeteiligung; 2016: 931), Fahrmanöver wie Wenden und Rückwärtsfahren (212), Vorfahrtfehler (201) und Fahrten mit zu hoher Geschwindigkeit (156). Die Zahl der erfassten Kriminalitätsfälle sank 2017 auf 5.875 (2016: 6.282Fälle). Mit 41,1 Prozent machen Diebstahlsdelikte davon den Löwenanteil aus. Mehr als die Hälfte aller Kriminalitätsfälle (53,8 Prozent) konnte aufgeklärt werden.
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Foto: Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard
pm/red





