Lieberose Freitag, 26 Juli 2019 von Redaktion

Erneut Feuer in der Lieberoser Heide. Kripo ermittelt und bittet um Mithilfe

Erneut Feuer in der Lieberoser Heide. Kripo ermittelt und bittet um Mithilfe

Bereits am Mittwochnachmittag wurde die Leitstelle Lausitz gegen 14:16 Uhr davon verständigt, dass im Bereich des südlichen Teerofensees in der Lieboser Heide erneut ein Feuer festgestellt wurde. Da die Fläche stark munitionsbelastet ist, konnte diese durch die Einsatzkräfte nicht betreten werden. Zur Brandbekämpfung kam aus diesem Grunde neben den Feuerwehren aus Goyatz, Byhleguhre, Alt Zauche, Straußitz, Wußwerk, Neu Zauche und Burg (Spree-Neiße) ein Löschhubschrauber zum Einsatz. Erst im Tagesverlauf des Donnerstags und unter Hinzuziehung von Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes war es der Kriminaltechnik möglich, den Brandort zu untersuchen. In dessen Ergebnis kann eine vorsätzliche Brandstiftung als Entstehungsursache bei diesem Feuer nicht ausgeschlossen werden. 

Die Untersuchungen dazu werden von einer Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei in der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald geführt. Diese ist ebenfalls mit der Untersuchung der Ursachen der Brände aus diesem Jahr und dem Jahr 2018 in der Lieberoser Heide befasst. Durch die stark munitionsbelasteten Flächen gestaltet sich ihre Arbeit als außerordentlich kompliziert. Daher bittet die Polizei die Bevölkerung um Unterstützung und sachdienliche Hinweise. Wer Personen beim Betreten oder Befahren, ob mit Fahrrad, Moped oder PKW in den gesperrten Waldflächen bzw. in der Nähe des Brandortes gesehen oder Dinge festgestellt hat, die ihm nicht plausibel erscheinen, wird gebeten, sich mit seinen Hinweisen bei der Polizeiinspektion in Königs Wusterhausen unter der Telefonnummer: 03375 2701224  bzw. jeder anderen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben zu melden.  

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald: 

Lieberose: Opfer von Wohnungseinbrüchen leiden durch den erfolgten schweren Eingriff in ihre Privatsphäre oft unter erheblichen psychischen Folgen. Vor allem durch ungünstige Bedingungen im unmittelbaren Wohnumfeld sowie fehlende oder unzureichende bauliche Sicherungsmaßnahmen können Einbrüche begünstigt werden. Mehr als ein Drittel der Einbrüche jedoch bleiben bei vorhandenen sicherungstechnischen Einrichtungen im Versuchsstadium stecken. Menschen, die über den Einbau von Sicherungstechnik nachdenken, wissen oft nicht, welche Produkteigenschaften zur deutlichen Verbesserung des Einbruchsschutzes führen und sind Firmen gegenüber eher skeptisch. Aus diesem Grund bieten wir allen Interessierten die einfache Sicherheitsberatung an, um ihr Sicherheitsgefühl zu erhöhen und durch gezielte Maßnahmen diesen Deliktsbereich wirksamer zu bekämpfen. Die Mitarbeiter der polizeilichen Prävention im Landkreis Dahme Spreewald beraten Sie über einfache Maßnahmen zur Verbesserung des Einbruchschutzes bei Haus oder Wohnung, kostenlos und vor Ort.

Am Mittwoch, 31.07.2019, sind wir mit dem Informationsmobil Am Markt in Lieberose von 09:00 – 13:00 Uhr unterwegs. Welche konkreten Maßnahmen im individuellen Einzelfall sinnvoll sind, darüber kann man sich gratis von der Polizei beraten lassen. Gern vereinbaren wir auch einen Termin an Ihrer Wohnanschrift.

Weiterhin können die Termine zur kostenlosen Fahrradgravur genutzt werden. Die Fahrräder werden mit einer personengebundenen Buchstaben- und Zahlenkombination versehen. Die Codierung, welche beim Fahrrad von der Polizei vorgenommen werden kann, hat eine einfache und effektive Wirkung: Sie hilft dabei, gestohlene Räder wiederzufinden und zweifelsfrei den richtigen Besitzern zuzuordnen. Interessierte Bürger benötigen einen Personalausweis sowie einen Eigentumsnachweis. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist neben dem Eigentumsnachweis eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich.

Schönefeld: Am Seegraben fuhr am Donnerstagnachmittag ein PKW MERCEDES auf einen TOYOTA auf. Resultat des Auffahrens war ein Blechschaden von rund 1.000 Euro.

Schönefeld: Bei einem Vorfahrtunfall kollidierten am Donnerstag gegen 16:20 Uhr ein PKW OPEL und ein Linienbus Am Flughafen. Verletzt wurde niemand. Der PKW war mit einem Gesamtschaden von rund 7.500 Euro fahruntüchtig.

Schönefeld: Auf einem Parkplatz am Flughafen belud ein Ehepaar am Donnerstag gegen 22:00 Uhr einen PKW mit Gepäck. Dies machte sich ein Räuber zunutze und stahl aus dem Fahrzeuginnern eine Handtasche. Der Mann rannte ihm hinterher, wurde von ihm jedoch weggestoßen, so dass er stürzte und sich leicht verletzte. Der Unbekannte stieg in einen wartenden PKW und flüchtete.

A13 bei Staakow: Für einen Stau zum frühen Nachmittag sorgte am Donnerstag ein Verkehrsunfall zwischen Freiwalde und Staakow. Im Baustellenbereich war ein PKW MERCEDES auf einen BMW aufgefahren, was einen Sachschaden von rund 10.000 Euro zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei offenbar niemand, aber der BENZ war durch die Beschädigungen nur noch bedingt rollfähig. Das Fahrzeug wurde bis zum nächsten Rastplatz begleitet, um dort vom Abschleppdienst geborgen zu werden. Bis kurz vor 13:00 Uhr dauerten die Verkehrsbehinderungen an, bevor wieder alle Fahrspuren frei gegeben werden konnten.

Unterspreewald: Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag gegen 12:45 Uhr zu einem Brand nach Neuendorf am See gerufen. In einem Waldstück in Richtung Kolpin standen ersten Auskünften zufolge etwa 700 Quadratmeter Wald in Flammen, konnten aber umgehend gelöscht werden. Wegen des Verdachtes einer fahrlässigen Brandstiftung wurden Ermittlungen eingeleitet.

Wildau: Kurz vor 18:00 Uhr wurde die Polizei am Donnerstag zum A-10-Center gerufen, da das Personal eines Baumarktes einen Dieb auf frischer Tat gestellt hatte. Ein 31-jähriger Kroate hatte mit einem Komplizen versucht, hochwertige Elektrowerkzeuge zu stehlen und wurde von Angestellten aufgehalten. Während der Mittäter flüchtete, aber identifiziert werden konnte, wurde der Mann den Beamten übergeben. Das Diebesgut im Wert von mehr als 700 Euro wurde dem Eigentümer zurückgegeben. Inzwischen hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wildau: An der Ecke der Chausseestraße zur Berliner Chaussee ereignete sich am Donnerstag ein Verkehrsunfall, der seine Ursache in einer Unaufmerksamkeit beim Wechsel der Fahrspur hatte. Kurz vor 18:15 Uhr war ein IVECO-LKW mit Anhänger gegen einen PKW MAZDA gestoßen. Die Insassen blieben unverletzt und beide Fahrzeuge trotz eines Sachschadens von insgesamt rund 3.000 Euro weiter fahrtüchtig.

Heideblick: Ein technischer Defekt an einer Strohpresse war am Donnerstag Ursache eines Brandausbruches in Wüstermarke. Gegen 18:15 Uhr wurde das Feuer gemeldet, bei dem die Maschine und ein Teil des bereits abgeernteten Feldes in Flammen standen. Nach wenigen Minuten hatte die Feuerwehr den Löscheinsatz beenden können, ohne dass es zu weiteren Gefährdungen kam.

Halbe: Am Donnerstagabend wurde der Polizei ein Verkehrsunfall angezeigt, der sich im Tagesverlauf in der Löptener Straße ereignet hatte. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hatte einen geparkten PKW JAGUAR gestreift, so dass ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro zu beklagen war. Da sich der Verursacher unerlaubt entfernt hatte, übernahm jetzt die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen wegen der Unfallflucht.

Halbe: Zwischen Brand und Briesen ereignete sich am Freitagmorgen gegen 06:30 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem aus bislang unklarer Ursache ein PKW SKODA von der Fahrbahn abgekommen war. Das Auto hatte zunächst ein Verkehrsschild gerammt, um anschließend in einem Graben zu landen. Verletzt wurde dabei niemand, aber bei etwa 2.000 Euro Sachschaden musste ein Abschleppdienst den YETI aus seiner misslichen Lage befreien.

Königs Wusterhausen: Am frühen Freitagmorgen wurde die Polizei zur Bahnhofstraße gerufen, da Einbrecher Ihr Unwesen in einer gewerblichen Einrichtung getrieben hatten. In der
vorangegangenen Nacht waren sie gewaltsam in die Räume eingedrungen und hatten es offenbar auf Bargeld abgesehen. Ein Wandtresor wurde  aufgebrochen und entwendet. Eine vorläufige Bilanz aus Verlusten und Sachschäden liegt im vierstelligen Bereich. Im Rahmen erster Ermittlungen wurde umfangreiches Spuren- und Beweismaterial gesichert.

Königs Wusterhausen: Für einen 41-jährigen AUDI-Fahrer endete die Tour am Freitagmorgen mit einem unfreiwilligen Krankenhausbesuch, da er auf der Fichtestraße von Polizeibeamten gestoppt wurde. Ein um 06:30 Uhr durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis, so dass sie eine beweissichernde Blutprobe veranlassten. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und dem Mann die Weiterfahrt untersagt.

Königs Wusterhausen: Von einem umfriedeten Grundstück am Darwinbogen in Deutsch Wusterhausen hatten Unbekannte in der Nacht zum Freitag ein Rasenmähroboter mitsamt der Ladestation gestohlen, wie der Polizei in den Morgenstunden angezeigt worden war. Der Schaden wurde mit 3.500 Euro angegeben. Die Polizei ermittelt.

A13 bei Groß Köris: Der Polizei wurde am Freitag kurz nach 08:00 Uhr gemeldet, dass neben der A 13 zwischen Bestensee und Groß Köris ein Fahrzeug auf der Wiese neben dem Baustellenbereich steht, bei dem die Airbags ausgelöst hatten. Bei dem FORD-Transporter hatte ein geplatzter Reifen für den Unfall gesorgt, bei dem die Insassen unverletzt blieben. Mit einem Sachschaden von etwa 1.000 Euro wurde der TRANSIT abgeschleppt.

pm/red

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