Dahme Spreewald Montag, 13 Januar 2020 von Redaktion / Presseinfo

Mann mit Zug bei Groß Köris zusammengestoßen und gestorben

Mann mit Zug bei Groß Köris zusammengestoßen und gestorben

Nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Mann gestern Mittag bei Groß Köris musste der Lokführer im Anschluss mit Schocksymptomen ins Krankenhaus. Weitere Personen wurden nicht verletzt, rund 200 Fahrgäste mussten in einen Ersatzzug umsteigen.

Die Polizei teilte dazu mit:

Am Sonntag wurde die Polizei um 12:30 Uhr von der Notfallzentrale der Deutschen Bahn zum Bahnübergang des Försterweges gerufen, da dort ein Mann nach einem Zusammenstoß mit einer Lok tödliche Verletzungen erlitten hatte. Der Lokführer wurde mit Schocksymptomen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge war eine Einwirkung Dritter an dem Todesfall auszuschließen, vielmehr ist von einem Suizid auszugehen. Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht abschließend geklärt, aber bisherigen Aussagen zufolge könnte es sich um einen 76-Jährigen aus der Region handeln. Es wurde ein Todesursachen-Ermittlungsverfahren eingeleitet. Aufgrund der Sperrung der Bahnstrecke musste für die mehr als 200 Passagiere ein Ersatzzug bestellt werden, mit dem die Reisenden kurz nach 14:30 Uhr weiterfahren konnten. Gegen 15:30 Uhr wurde die Bahnstrecke wieder für den Zugverkehr freigegeben.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

A 13 bei Freiwalde, Königs Wusterhausen: Polizeibeamte stoppten am Sonntagmittag einen PKW RENAULT auf dem Rastplatz Berstetal bei Freiwalde, dessen Fahrer offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs gewesen war. Während der Drogenvortest bei dem 30-jährigen Polen positiv auf Opiate reagierte, ergaben erste Ermittlungen, dass der Mann unter dem Einfluss von Heroin, Kokain und Cannabis unterwegs war. Was folgte, war die Blutprobe zur Beweissicherung und die Einleitung entsprechender Verfahren. Am Abend wurde die Polizei um 22:30 Uhr über einen Autofahrer informiert, der auf der A 113 und der A 10 ohne Beleuchtung in so genannten Schlangenlinien mehrere Fahrspuren benötigte. Umgehend eingeleitete Ermittlungen führten zur Feststellung des FIAT-Kleinwagens in Königs Wusterhausen-Zernsdorf und des mutmaßlichen Fahrers. Der Atemalkoholtest bei dem 40-Jährigen lag mit einem Messwert von 1,38 Promille im Bereich einer Verkehrsstraftat, so dass neben der beweissichernden Blutprobe die Sicherstellung des Führerscheins veranlasst wurde.

Schönefeld-Großziethen: Im Kreisverkehr von Alt Großziethen ereignete sich am Sonntag ein Auffahrunfall, über den die Polizei um 12:15 Uhr informiert wurde. Bei dem Zusammenstoß eines PKW MERCEDES mit einem BMW hatte die 23-jährige Beifahrerin im gerammten Auto Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Bei einem geschätzten Sachschaden von rund 2.000 Euro blieben beide PKW fahrbereit.

Groß Köris: Am Sonntag wurde die Polizei um 12:30 Uhr von der Notfallzentrale der Deutschen Bahn zum Bahnübergang des Försterweges gerufen, da dort ein Mann nach einem Zusammenstoß mit der Lok der Regionalbahn Berlin-Görlitz tödliche Verletzungen erlitten hatte. Der Lokführer wurde mit Schocksymptomen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Ersten Ermittlungen zufolge war eine Einwirkung Dritter an dem Todesfall auszuschließen, vielmehr ist von einem Suizid auszugehen. Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht abschließend geklärt, aber bisherigen Aussagen zufolge könnte es sich um einen 76-Jährigen aus der Region handeln. Es wurde ein Todesursachen-Ermittlungsverfahren eingeleitet. Aufgrund der Sperrung der Bahnstrecke musste für die mehr als 200 Passagiere ein Ersatzzug bestellt werden, mit dem die Reisenden kurz nach 14:30 Uhr weiterfahren konnten. Gegen 15:30 Uhr wurde die Bahnstrecke wieder für den Zugverkehr freigegeben.

Zeuthen:  Auf der Zeuthener Straße An der Eisenbahn war in der Nacht zum Sonntag ein VW-Transporter aufgebrochen worden, wie der Polizei am Nachmittag angezeigt wurde. Aus dem Fahrzeuginneren wurde eine Angelausrüstung gestohlen und erhebliche Beschädigungen legten der Verdacht einer versuchten Totalentwendung nahe. Im Rahmen erster Ermittlungen wurden Beweismittel sichergestellt. Ein weiterer Diebstahlsversuch wurde am Montagmorgen bekannt. In der Prignitzstraße von Zeuthen war ein MERCEDES-Transporter aufgebrochen worden, um im Wageninneren Armaturen zu entfernen, so dass ein Sachschaden von mehreren hundert Euro verursacht wurde. Dennoch blieben die Täter erfolglos und der Sprinter auf dem Parkplatz. Am Montagvormitttag wurde der Polizei der Diebstahl eines FIAT-Wohnmobils angezeigt, das an der Lindenstraße in Luckau gestanden hatte. In Wildau am Asternring war es ein PKW MAZDA, der in der Nacht zum Montag entwendet worden war. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Wiederauffinden der beiden Fahrzeuge.

Lübben:  Feuerwehr und Polizei wurden am Montagmorgen kurz vor 04:30 Uhr in eine Gartenanlage nahe der Berliner Chaussee gerufen, da von dort ein Brandausbruch gemeldet worden war. Beim Eintreffen stand eine Gartenlaube in vollem Ausmaß in Flammen, so dass die Löscharbeiten bis etwa 06:00 Uhr andauerten. In den Vormittagsstunden nahmen Kriminaltechniker und Brandermittler ihre Arbeit auf, da der Verdacht einer Brandstiftung bislang nicht ausgeschlossen werden kann. Die Schadenshöhe liegt einer ersten Schätzung zufolge im vierstelligen Bereich. Personen waren durch den Brand nicht zu Schaden gekommen.

red/Presseinfo

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