Dahme Spreewald Dienstag, 23 April 2019 von Redaktion

Ermittlungen wegen Brandstiftung nach Waldbodenbrand in Lieberose

Ermittlungen wegen Brandstiftung nach Waldbodenbrand in Lieberose

Am Montagnachmittag stand in Lieberose eine Waldbodenfläche in Flammen. Die Feuer loderte auf einer Fläche von 10x30 Metern in der Nähe eines Schießstandes an der Waldstraße. Die Feuerwehr konnte den Brand rechtzeitig löschen. Die Kripo ermittelt wegen des Verdachts einer Brandstiftung.

 

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Mittenwalde: Am Ostermontag wurde die Polizei gegen 16:15 Uhr nach Töpchin gerufen, da Zeugen dort einen Fahrradfahrer gemeldet hatten, der auf dem Zossener Weg schwer gestürzt war. Beim Eintreffen der Rettungskräfte wurden umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet, die den Tod des 53-Jährigen nicht mehr verhindern konnten. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich jedoch nicht um einen Verkehrsunfall, vielmehr war ein akutes gesundheitliches Problem wahrscheinlich. Wie in solchen Fällen erforderlich, wurden Ermittlungen der Kriminalpolizei zur genauen Todesursache eingeleitet.

Mittenwalde: Am Dienstagmorgen wurden Feuerwehr und Polizei kurz vor 01:00 Uhr alarmiert, da in einem Mehrfamilienhaus der Baruther Vorstadt ein Brandalarm ausgelöst worden war. Nach wenigen Minuten konnte Entwarnung gegeben werden und die 65 Bewohner mussten nicht aus dem Gebäude gerettet werden. Offenbar war der fahrlässige Umgang mit einer Kerze in der Wohnung einer Seniorin die Ursache für die Alarmauslösung, zu einer Ausbreitung des Brandes kam es nicht.

Mittenwalde: Ein Clubgebäude an der Motzener Straße am Golfclub war am Osterwochenende das Ziel von Dieben, wie der Polizei Dienstagvormittag angezeigt wurde. Aus einem Nebengebäude war Beregnungstechnik gestohlen worden, so dass der Einrichtung ein Schaden von mehreren hundert Euro verursacht wurde.

Heidesee: Seit Ostersonntag dauern die Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall an, der sich in den frühen Morgenstunden zwischen Prieros und Kolberg ereignet hatte. Der Polizei war gegen 03:45 Uhr gemeldet worden, dass ein PKW OPEL von der Landstraße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Der 31-jährige Fahrer hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren. Der Atemalkoholtest bei dem Mann lag mit einem Wert von 2,22 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat, so dass zur Beweissicherung die Blutprobe in der Klinik veranlasst wurde. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt, das Auto zur Eigentumssicherung abgeschleppt.

Heidesee: Auf der Bundesstraße 179 war es am Montagnachmittag zu einem Verkehrsunfall gekommen, wie der Polizei kurz vor 14:30 Uhr gemeldet wurde. Ein Motorradfahrer war mit seiner SUZUKI gestürzt, blieb aber entgegen erster Vermutungen unverletzt. Durch die Feuerwehr waren ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden. Das Motorrad war mit einem geschätzten Schaden von 8.000 Euro nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Schönefeld: Feuerwehren aus Berlin und Brandenburg waren am Montag gegen 18:00 Uhr alarmiert worden, da unmittelbar an der Stadtgrenze ein Brandausbruch gemeldet wurde. Aus bislang unbekannter Ursache standen nahe der Waltersdorfer Chaussee 500 Quadratmeter Buschwerk entlang des Radweges in Flammen, konnten aber umgehend gelöscht werden, ohne dass es zu weiteren Gefährdungen kam. Da die Brandursache bis zur Stunde völlig unklar ist, wurden Ermittlungen der Kriminalpolizei eingeleitet.

A 13 bei Staakow:  Für den Fahrer eines PKW BMW endete der Ostermontag mit einer Blutprobe im Krankenhaus, da ihn Polizeibeamte kurz nach 21:00 Uhr zwischen Staakow und Freiwalde gestoppt hatten. Der Drogenvortest zeigte bei dem 23-Jährigen positive Reaktionen auf Cannabis an. Nicht besser erging es einer 41-jährigen FORD-Fahrerin, die am Dienstagmorgen gegen 02:00 Uhr auf dem Rastplatz Bugkgraben von Polizisten kontrolliert wurde. Bei ihr zeigte der Drogenvortest positive Reaktionen auf Amphetamine an, so dass sie die Beamten zur Blutprobe in die Klinik begleiten musste. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und in beiden Fällen die Weiterfahrt untersagt.

Königs Wusterhausen: Am Bahnübergang der Dannenreicher Straße in Ortsteil Kablow ereignete sich am Montag kurz vor 15:00 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem ein Quad die Halbschrankenanlage beschädigte. Ersten Aussagen zufolge war die tief stehende Sonne die Ursache dafür, dass der Fahrer das rote Ampelsignal übersehen hatte. Verletzt wurde dadurch niemand und der Bahnverkehr musste nicht gestoppt werden. Eine erste Schätzung der verursachten Sachschäden wurde mit 1.000 Euro angegeben.

Königs Wusterhausen:  Auf Höhe der Tankstelle der Erich-Weinert-Straße ereignete sich am Montagabend gegen 20:45 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrradfahrer mit einem PKW BMW zusammengestoßen war. Der 18-jährige Radler erlitt dabei leichte Verletzungen, die ambulant medizinisch zu versorgen waren. Zur Höhe der Sachschäden liegen keine Informationen vor.

Königs Wusterhausen: Mehr als 2.000 Euro Sachschaden waren am Dienstagmorgen das Resultat einer Unaufmerksamkeit beim Einordnen in den fließenden Verkehr vor der Tankstelle Am Luch in Niederlehme. Ein MERCEDES-LKW hatte gegen 07:20 Uhr einen PKW PEUGEOT gerammt, ohne dass jemand verletzt wurde. Trotz der Beschädigungen blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit.

Königs Wusterhausen: Auf einem Parkplatz an der Cottbuser Straße hatten unbekannte Diebe in der Nacht zum Dienstag ihr Unwesen getrieben, wie der Polizei am Morgen angezeigt wurde. Aus dem Inneren eines OPEL-Kleinwagens war nach dem gewaltsamen Eindringen eine Handtasche mit persönlichen Dokumenten gestohlen worden.

In diesem Zusammenhang nochmals sehr ernstgemeinte Hinweise der Polizei: Lassen Sie nie Handtaschen, Handys, Kameras, persönliche Dokumente, Geldbörsen oder andere Wertgegenstände im Fahrzeug liegen! Denken Sie immer daran - auch der Kofferraum ist kein Tresor!

Bestensee: Kurz nach Mitternacht wurde die Polizei am Dienstagmorgen zum Bahnhof gerufen, da Anwohner eine Gruppe Jugendlicher gemeldet hatten, die lautstark Musik mit volksverhetzendem Inhalt abspielte. Die Beamten trafen insgesamt acht junge Männer im Alter zwischen 16 und 18 Jahren an, von denen ein 16-jähriger Jugendlicher mit seinem Smartphone die Musik abgespielt hatte. Der mit 1,67 Promille Alkoholisierte wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben, nachdem ihm die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens eröffnet worden war. Das Handy wurde als Datenträger und Beweismittel sichergestellt.

Schulzendorf: An der Ecke der Freiligathstraße zum Leipziger Platz war es am Dienstag zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein PKW OPEL mit einem RENAULT zusammenstieß. Ersten Aussagen zufolge war ein Fehler beim Überholen bei gleichzeitigem Abbiegen die Ursache für rund 1.500 Euro Sachschaden. Verletzt wurde dabei niemand und beide Autos blieben fahrbereit.

Zeuthen: Die Missachtung des Gegenverkehrs beim links Abbiegen war am Dienstag die Ursache eines Verkehrsunfalls auf der Straße der Freiheit. An der Ecke zur Zeuthener Allee war es gegen 09:45 Uhr zum Zusammenstoß zweier PKW gekommen. Eine 74-jährige Autofahrerin hatte dabei leichte Verletzungen erlitten, ihr 71-jähriger Beifahrer hatte jedoch schwere Verletzungen davongetragen. Er wurde zur stationären medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Die erste Schätzung der Sachschäden wurde mit 6.000 Euro angegeben.

Schlepzig: Auf der Landstraße zwischen Schlepzig und Krausnick beabsichtigten Polizeibeamte am Montagabend kurz nach 22:00 Uhr, einen NISSAN-Kleinwagen zu kontrollieren und zeigten dem Fahrer die entsprechenden Sondersignale. Dieser versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, wurde jedoch nach wenigen Minuten gestoppt. Nicht nur, dass der 18-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt, ein Atemalkoholtest zeigte zudem einen Wert von 0,91 Promille an. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet, Beweismittel gesichert und die Weiterfahrt untersagt.

Lübben: Der Polizei wurde am Montagnachmittag ein Autodiebstahl angezeigt, der im Ortsteil Neuendorf verübt worden war. Ein am Mühlbergweg geparkter MERCEDES- Transporter war entwendet worden. Bisherige Fahndungsmaßnahmen führten noch nicht zum Wiederauffinden des Sprinters.

Lübben: Der Fahrer eines PKW VW rief am Montagabend um 21:45 Uhr die Polizei, da er zwischen Lübben und Ragow in eine Rotte Wildschweine geraten war. Mehrere Tiere überlebten den Zusammenstoß nicht, verletzte Frischlinge mussten von Polizeibeamten mit Schüssen aus der Dienstwaffe von ihren Qualen erlöst werden. Personen kamen nicht zu Schaden und der Passat blieb bei rund 2.000 Euro Sachschaden fahrbereit.

Märkisch Buchholz: Am Dienstagvormittag wurde der Polizei eine Sachbeschädigung angezeigt, die in der vergangenen Nacht an der Breiten Straße verübt worden war. Offenbar untauglich war der Versuch, einen Zigarettenautomaten mit einer Kerze und einer Sprayflasche zu beschädigen. Ein äußerlicher Schaden war nicht feststellbar. Dennoch hat die Kriminalpolizei Ermittlungen dazu aufgenommen.

red/pm

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