Cottbus Freitag, 27 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

Deutschlands bester Zahntechniker kommt aus Cottbus

Deutschlands bester Zahntechniker kommt aus Cottbus

Der Cottbuser Brandon-Lee Ternes ist Deutschlands bester Zahntechniker. Der 22-Jährige ist zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks angetreten, konnte den Titel auf der Landesebene verteidigen, sich damit zur Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifizieren und wurde schließlich Bundessieger. Bei Europas größtem Berufswettbewerb können Sieger mit einem Weiterbildungsstipendium von bis zu 8.100 Euro gefördert werden. 

Die HWK Cottbus teilte dazu mit: 

Als bester Zahntechniker aus Südbrandenburg ist Brandon-Lee Ternes zum Leistungswettbewerb angetreten, konnte den Titel auf der Landesebene verteidigen und qualifizierte sich damit zur Teilnahme am Bundeswettbewerb. Gegen zwölf weitere Zahntechniker, die ebenfalls Landessieger in ihrem Bundesland waren, hat er sich durchgesetzt. Die Teilnehmer mussten Arbeitsproben von drei Gesellenstücken einreichen. Die Jury war von der Qualität seiner eingereichten Arbeiten überzeugt und kürte den Cottbuser zum 1. Bundessieger.

„Es war mein eigener Ansporn"

„Brandon-Lee Ternes hat ein wahnsinniges Talent. Trotzdem gehört auch sehr großer Ehrgeiz und viel Fleiß dazu, eine Zahntechnikerlehre vorzeitig zu beenden und das auch noch mit dem besten Gesellenabschluss zu machen“, äußert sich Kathrin Tholen, Ausbilderin und Inhaberin des Dentallabors, tief beeindruckt. Der aus Pritzwalk stammende 22-Jährige wechselte innerhalb des dritten Lehrjahres zum Dentallabor Kathrin Tholen, um noch mehr Kenntnisse zu erwerben. In seiner Ausbildung hat er bereits einen CAD-/CAM-Kurs für digitale Zahntechnik absolviert. „Es war mein eigener Ansporn. Ich habe während der Ausbildung die Leidenschaft für diesen Beruf entwickelt. Präzises, feinfühliges Arbeiten im Mikrobereich, eine ruhige Hand und viel Geduld sind notwendig“, berichtet Brandon-Lee Ternes begeistert.

Der Cottbuser weiß, dass man als Zahntechniker Durchhaltevermögen benötigt: „Man muss genauso mit Rückschlägen rechnen. Es gelingt nicht alles. Handwerklich ist der Beruf breit gefächert. Gearbeitet wird mit den unterschiedlichsten Werkstoffen, wie Metall, Keramik oder Kunststoff. Mit der Digitalisierung sind es völlig neue Dimensionen, die sich eröffnen. Damit wird man zum Allrounder, der alles können muss. Das ist cool.“

Überzeugt ist Brandon-Lee Ternes insbesondere von einer Entscheidung, die ihn in seiner Lehre geprägt hat: „Es hat mir sehr geholfen, dass ich den Ausbildungsbetrieb gewechselt habe. Das Dentallabor Tholen hat einen sehr hohen Qualitätsanspruch. Hier wurde ich gefördert und konnte an den Herausforderungen wachsen. In den nächsten drei bis vier Jahren möchte ich den Meister machen und durch die Begabtenförderung mit finanzieren“, erläutert Brandon-Lee Ternes seine Pläne.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks, Europas größter Berufswettbewerb, wird auf der Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene durchgeführt, um Junghandwerker in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern und die Ausbildungsleistungen des Handwerks darzustellen. Voraussetzung für eine Teilnahme am Wettbewerb: mindestens die Note „gut“ bei der Gesellenprüfung. Zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung darf der Auszubildende nicht älter als 27 Jahre sein. Sieger im Leistungswettbewerb können mit einem Weiterbildungsstipendium von bis zu 8.100 Euro gefördert werden.

Red. / Presseinfo 

Bild: Foto Goethe

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