Cottbus Sonntag, 17 Mai 2020 von Redaktion

MusikerInnen des Cottbuer Staatstheaters bringen Abwechslung in Corona-Alltag

MusikerInnen des Cottbuer Staatstheaters bringen Abwechslung in Corona-Alltag

Etwas Abwechslung, Freude und Unterhaltung haben während der Corona-Pandemie in den letzten Wochen Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus in den Alltag der Bewohner von Pflege- und Senioreneinrichtungen gebracht. Für sie zu musizieren ist Generalmusikdirektor Alexander Merzyn ein besonderes Anliegen. „Gerade die zahlreichen Bewohner von Seniorenheimen sind von den Einschränkungen durch Corona besonders betroffen. Die Reaktionen sind unglaublich positiv, das ist für uns das größte Geschenk“, so Alexander Merzyn.

Senioren- und Pflegeheime besucht

In kleiner Besetzung, als Duo, gaben die KünstlerInnen in Cottbus acht Minikonzerte unter freiem Himmel, so z.B. auf dem Gelände der Sanzeberg Seniorenresidenz, der AWO Wohnstätte für Senioren, des Evangelischen Seniorenzentrums Johann Hinrich Wichern, des ASB Seniorenheims Riedelstift sowie des Pflegezentrums „Am Blechenpark“. Es erklangen Werke der Klassik ebenso wie Volkslieder zum Mitsingen, die für besonderen Anklang sorgten. Eine aufmunternde musikalische Grußbotschaft sandten vier Musikerinnen und ein Mitglied des Kinder- und Jugendchores am 23. April 2020 an Patienten und Personal des Carl-Thiem-Klinikums. Eine Welle des Dankes und manchmal auch eine Träne der Rührung lösten diese Auftritte beim Publikum aus, das zumeist in den Innenhöfen lauschte oder von den geöffneten Fenstern aus zusah und -hörte. Neun weitere hat Orchesterinspektorin Doris Tuchan, die die Auftritte organisiert, bereits geplant und auch Kontakte in die Region, so nach Vetschau und Forst, geknüpft. Bewerben können sich interessierte Einrichtungen per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch beim Stiftungspartner, dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst, schauten die MusikerInnen vorbei und spielten für die im Dieselkraftwerk am Amtsteich tätigen MitarbeiterInnen.

Für einen ganz besonderen Auftritt, allerdings ohne Publikum, sondern für einen Videodreh, begaben sich vier Hornisten in den Branitzer Park. Videotechniker Ron Petraß vom Staatstheater Cottbus filmte dort und produziert derzeit daraus drei Beiträge, die dann sowohl in den Social Media-Kanälen des Staatstheaters Cottbus als auch der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz zu finden sein werden.

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen

Hier gehts zum laufend aktualisierten Artikel

Foto: Marlies Kross

Das könnte Sie auch interessieren