Cottbus Donnerstag, 02 April 2020 von Redaktion / Presseinfo

Staatstheater Cottbus übergibt genähte Schutzmasken. Aktuelle Lage im Theater

Auch in der Kostümschneiderei des Staatstheaters Cottbus laufen derzeit die Nähmaschinen auf Hochtouren, um unter anderem Personal im Gesundheitswesen und in der Pflege mit Schutzmasken auszustatten. Die Stadt hatte das Theater um Unterstützung gebeten, die Kostümabteilung hat sofort zugesagt und losgelegt. Am vergangenen Dienstag konnte das Theater die ersten drei Kartons an das DRK und den Rettungsdienst übergeben. Diese verteilen die Masken wiederum an Einrichtungen in der Stadt.

Wir haben die Gelegenheit zudem genutzt, um mit Intendant René Serge Mund kurz über die aktuelle Lage im Staatstheater zu sprechen. Zu sehen im Titelvideo.

Das Staatstheater Cottbus teilte dazu mit:

Das Staatstheater Cottbus schließt sich der breiten Bewegung von Institutionen und Freiwilligen an, die dem Aufruf folgen, derzeit dringend benötigte Mund- und Nasenschutzmasken selbst anzufertigen. Intendant Dr. René Serge Mund betont, dass es dem Theater ein Bedürfnis ist, in dieser Ausnahmesituation auf diese Weise einen Beitrag leisten zu können.

 Wie Kostümdirektorin Nicole Lorenz berichtet, ist inzwischen bereits neues Baumwollmaterial eingetroffen, damit die Arbeiten weitergehen können. Insgesamt 12 KollegInnen sind in der Damen- und Herrenschneiderei in Schichten damit beschäftigt.

Wie auch das Carl Thiem-Klinikum Cottbus auf seiner Webseite www.ctk.de mitteilt, bieten die selbst genähten Masken aus kochbarer Baumwolle einen vergleichbaren Schutz wie die handelsüblichen Einweg-Masken und sind wieder verwendbar. Die Nähanleitung gibt es in Form eines Videos auf Youtube und in den Social-Media-Kanälen des Carl-Thiem-Klinikums. Link zum Video.

 

DRK Kreisgeschäftsführer René Schultchen nahm die Masken dankbar und erklärte im kurzen Interview, an wen sie weiterverteilt werden:

Einen kleinen Anteil  konnten die Empfänger direkt an das Team des Polizeischutzbereiches Cottbus / Spree-Neiße übergeben. Leiterin Bettina Groß verwies darauf, dass die Polizei ebenso als positives Beispiel vorangehen möchte. Der Eigenschutz als psychologischer Aspekt hilft bei der Bewältigung der Aufgaben. Zudem soll sich auch der Bürger im Kontakt mit der Polizei sicher fühlen.

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Red. / Presseinfo

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