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Cottbus Dienstag, 19 Juni 2018 von Redaktion

Startschuss für Umbau des Cottbuser Oberkirchplatzes

Die Umgestaltung des Oberkirchplatzes in Cottbus/Chóśebuz beginnt am 25.06.2018. Die Arbeiten werden insgesamt circa ein Jahr dauern und sollen vor dem Stadtfest 2019 abgeschlossen werden.

Zunächst wird bis voraussichtlich Ende August der Kreuzungsabschnitt Klosterstraße/Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße bis Höhe Kreuzgasse gesperrt. Der Oberkirchplatz wird komplett neu gestaltet. Hinzu kommen Arbeiten an Straßen und Gehwegen. Diverse Leitungen für Wasser und Fernwärme werden saniert oder erneuert. Der Platz erhält neue Lampen, einen neuen Müllstandplatz und neues Grün.

Der Umbau wird von Archäologen begleitet, berührt er doch den Standort der früheren Lateinschule, in die der spätere Australienforscher Ludwig Leichhardt ging. Leichhardt wird auf dem Platz mit einem Denkmal geehrt; die Skulptur ist von den Metallrestauratoren Aust & Köckritz in Ortrand gegossen und gefertigt worden und wird bis zum Aufstellen eingelagert.  

Der Zugang zu den anliegenden Geschäften am Oberkirchplatz sowie der Zugang zur Oberkirche St. Nikolai bleiben gewährleistet.  

Der Bau wird etwa 750.000 Euro kosten. Hinzu kommen circa 110.000 Euro an Planungs- und Baunebenkosten. Finanziert wird die Umgestaltung über die Modellstadtförderung, die von Bund, Land und Kommune je zu einem Drittel geleistet wird. Zudem werden Ausgleichbeiträge verwendet und somit wieder im Modellstadtgebiet investiert.

Im Videointerview erklärt Alice Kunze die Baumaßnahmen noch einmal konkret, sagt etwas über die neue Grüngestaltung, Bänke zum verweilen, das Leichhardt-Denkmal und den Parkplatz.

 

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