Auf der Grünen Woche in Berlin ist der Landkreis Elbe-Elster in diesem Jahr gleich doppelt erfolgreich vertreten. Beim pro agro Marketingpreis schafften es zwei regionale Beiträge unter insgesamt 56 Bewerbungen auf das Podium, so der Landkreis heute. Ausgezeichnet wurden der Elbe-Elster Apfelstollen der Bäckerei Dorn mit Platz 1 sowie das Projekt „LassWissen“ aus dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft mit Platz 3.
Auszeichnung auf der Grünen Woche für regionale Ideen
Manche Entwicklungen werden erst sichtbar, wenn der Blick über die Region hinausgeht. Genau das ist dem Landkreis Elbe-Elster auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin gelungen. Beim pro agro Marketingpreis überzeugten zwei Beiträge aus Elbe-Elster die Jury und setzten sich gegen eine Vielzahl von Bewerbungen durch. Die Platzierungen zeigen laut Landkreis, dass regionale Produkte und Projekte auch auf Landesebene wahrgenommen werden.
Elbe-Elster Apfelstollen holt Platz 1
Den ersten Platz erreichte der Elbe-Elster Apfelstollen der Bäckerei Dorn. Dabei handelt es sich nach Angaben des Landkreises nicht um einen klassischen Saisonstollen, sondern um ein eigenständiges Produkt, das Handwerk und regionale Idee verbindet. Der Apfelstollen ist bewusst so konzipiert, dass er unabhängig von der Winterzeit angeboten werden kann.

Ein weiterer Aspekt spielte für die Auszeichnung ebenfalls eine Rolle. Ein Teil der Erlöse fließt in den Pomologischen Garten. Damit bleibt der wirtschaftliche Erfolg nicht losgelöst von der Region, sondern soll zur Pflege von Obstvielfalt und regionaler Kulturgeschichte beitragen. Nach Darstellung des Landkreises steht der Apfelstollen damit für Genuss, der vor Ort verankert ist und zugleich etwas zurückgibt.
„LassWissen“ verbindet Forschung und Landschaft
Ganz anders gelagert ist der zweite ausgezeichnete Beitrag aus Elbe-Elster. Das Projekt „LassWissen“ im Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft erreichte Platz 3. Es handelt sich um einen Forschungspfad, der als Fahrradrunde zwischen Schloss Doberlug und dem Naturparkhaus Bad Liebenwerda angelegt ist. Entlang der Route laden neun Stationen zum Mitmachen ein. Unterstützt wird die Tour durch eine App, die Informationen vermittelt und zur Dokumentation von Beobachtungen anregt. Alternativ steht eine Forscherbox für alle zur Verfügung, die ohne Smartphone unterwegs sein möchten. Nach Angaben des Landkreises entsteht Wissen hier nicht theoretisch, sondern direkt in der Landschaft.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach dem Umgang mit Wasser und den Veränderungen in der Region. Die gesammelten Daten und Beobachtungen fließen laut Pressemitteilung in wissenschaftliche Auswertungen ein. Zuständig dafür ist das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. Das Mitmachen hat damit einen konkreten Nutzen für die Forschung.

Regionale Sichtbarkeit als gemeinsames Ziel
Dass gleich zwei Projekte aus Elbe-Elster ausgezeichnet wurden, ist nach Einschätzung des Landkreises kein Selbstläufer. Sichtbarkeit entstehe nicht nebenbei, sondern durch gezielte Arbeit und Kooperation. Marketingkoordinatorin Janine Niederstraßer sieht den Landkreis dabei als Vermittler zwischen Idee und Öffentlichkeit. Ziel sei es, regionale Projekte dorthin zu bringen, wo sie wahrgenommen werden, auf Fachbühnen und auf Landesebene. Die Grüne Woche bietet dafür nach Angaben des Landkreises den passenden Rahmen. Am Ende stehen Menschen und Initiativen im Mittelpunkt, die zeigen sollen, wofür Elbe-Elster steht und welches Potenzial in der Region steckt.
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Red. / Presseinformation
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