Cottbus Samstag, 03 Februar 2018 von Redaktion

Cottbuser White Devils kassieren zwei Niederlagen an einem Wochenende

Cottbuser White Devils kassieren zwei Niederlagen an einem Wochenende

Die Cottbuser Basketballer „White Devils“ müssen gleich zwei Niederlagen am letzten Spielwochenende verdauen. So waren sie am Samstag in der 2. Regionalliga Nordost-Staffel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer in Wolmirstedt gefordert und gescheitert. Mit 65:87 (19:26/13:18/16:21/17:22) verlor man die Begegnung. Bester Werfer bei den Devils war Jesse Jeffers mit 20 Punkten.

Am darauffolgenden Tag unterlagen die Teufel knapp zu Hause gegen den DBV Charlottenburg mit 67:71 (17:24/14:12/17:17/19:18). Abermals war Jesse Jeffers mit 20 Punkten eifrigster Punktesammler bei den Devils, gefolgt von Max Jentzsch mit 19 Punkten.

 

Durch Änderungen im Spielplan ergab es sich, dass die White Devils Cottbus am Wochenende sowohl am Samstag als auch am Sonntag auf das Parkett durften. Am Samstag stand auswärts die Partie gegen die SBB Baskets Wolmirstedt auf dem Plan. Diese befinden sich mit ihrem qualitativ stark besetzten Kader immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze. Das Hinspiel, zugleich das erste Heimspiel der Devils der Saison, hatte man ich recht guter Erinnerung. Zwar verloren die Devils die Partie mit neun Punkten, jedoch schnupperte man phasenweise an der Sensation Sieg.

Das sollte beim Rückspiel verhindert werden, das zumindest, signalisierten die Gastgeber von Beginn an und spielten ihre körperliche Überlegenheit unter den Körben souverän aus. Immer wieder hatten die Gastgeber Vorteile beim Rebounding und erkämpften sich den Ball. Die Devils blieben dennoch wehrhaft und zeigten mit beherztem Einsatz guten Basketball. Doch Wolmirtstedt intensivierte ihr Spiel und baute somit Schritt für Schritt die Führung aus. Zur Halbzeit stand es 32:44 für die Gastgeber.

Die Arbeit am Rebound wurde aus Sicht der Devils nach der Pause zwar verbessert, doch konnte man den sukzessiven Führungsausbau der Gegner nicht stoppen. Mitte des vierten Viertels gelang den Cottbusern nochmal ein kleiner Run, der aber lediglich nur noch zur Ergebniskosmetik reichte und den Abstand auf 14 Punkte verkürzte. Am Ende gewann der Tabellenführer das 15. Spiel in Folge mit 87:65.

Für die Devils sollte es ferner zu Hause knapp 18 Stunden später zum Tip off gegen den DBV Charlottenburg kommen. Auch die Charlottenburger sind für ihr körperbetontes Spiel bekannt. Die Berliner strahlen mit ihrer Erfahrung und ihrem intensiven Spiel immer Gefahr aus. Das Hinspiel konnten die Teufel in die Verlängerung bringen, welches dann leider am Ende mit 78:86 verloren ging.
In eigener Halle wollten die Teufel es diesmal nicht so weit kommen lassen. Fokussiert gingen sie zur Sache und starteten mit einem 11:2-Lauf. Dies zwang den gegnerischen Coach zu einer schnellen Auszeit. Neu justiert fanden die Gäste immer besser ins Spiel und scorten erfolgreich. Am Ende des ersten Viertels lagen die Teufel mit 17:24 zurück. Die Trefferquote der Cottbuser war eher schlecht, aber durch ihre gute Verteidigungsarbeit hielten sie sich im Spiel. Mit einem 31:36 Rückstand, damit alles im machbaren Bereich, ging es in die Kabine.

Die Berliner starteten offensiv besser in die zweite Halbzeit. Auf neun Punkte bauten sie die Führung aus. In der Defense schenkten sich beide Teams nichts. Mit einem krachenden Putbackdunking setzte Jesse Jeffers das Zeichen für die Aufholjagd. Die Umstellung auf Zonenverteidigung war erfolgreich und die Teufel kämpften sich noch einmal gefährlich heran, doch die Spielzeit wurde knapp. Stefan Peplowsky verkürzte in den Schlusssekunden mit einem Dreipunktwurf, ehe die Schlusssirene den Endstand und zugleich die Heimniederlage von 67:71 festhielt.

Es spielten gegen Wolmirstedt: Jesse Jeffers (20 Pkte), Yuriy Vasylyev (14), Max Jentzsch (10), Eric Hieltscher (7), Daniel Krausche (4), Michael Möbes (4), Frank Koal (3), Stefan Peplowsky (2), Kristof Wilhelm (1).

Es spielten gegen Charlottenburg: Jesse Jeffers (20 Pkte), Max Jentzsch (19), Michael Möbes (7), Yuriy Vasylyev (6), Stefan Peplowsky (5), Frank Koal (4), Daniel Krausche (4), Kristof Wilhelm (2), Clemens Dittmann, Lars Jungnick.

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