Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag gegen 12:25 Uhr hinter dem Ortsausgang Kolkwitz in Richtung Limberg. Bei einer frontalen Kollision waren aus bisher unbekannter Ursache ein PKW BMW und ein CHEVROLET zusammengestoßen. Eine 61-jährige Frau musste schwerverletzt durch Rettungskräfte aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Zwei weitere Fahrzeuginsassen, eine 35-jährige Frau und ihr 3 Jahre altes Kind, wurden verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlungen ins CTK gebracht. Die Straße musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis gegen 14:40 Uhr voll gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Am frühen Montagnachmittag kollidierten in der Thiemstraße ein PKW MAZDA und ein MERCEDES-Bus. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro.
Am Montag wurde der Polizei ein Einbruch in eine Garage im Komplex Querstraße angezeigt. Unbekannte waren gewaltsam eingedrungen und hatten Alufelgen gestohlen und so einen Schaden von rund 1.000 Euro verursacht.
Im Schmellwitzer Weg kollidierten bei einem Vorfahrtunfall am Montagabend ein PKW VW und ein FORD. Ein Unfallbeteiligter wurde verletzt und musste im CTK medizinisch versorgt werden. Der Schaden wurde mit rund 6.000 Euro angegeben.
Von einem Parkplatz in der Lieberoser Straße entwendeten Unbekannte in der Nacht zum Dienstag einen PKW RENAULT. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet.
Ein angeblicher Enkelsohn und ein Schwiegersohn versuchten am Dienstagvormittag mit betrügerischen Anrufen zwei Rentnerinnen im Cottbuser Stadtgebiet um ihr Geld zu bringen. Bei ihnen meldeten sich in Enkeltrickmanier telefonisch unbekannte Männer, um sich zum Beispiel 20.000 Euro für den Kauf einer Wohnung zu borgen. Die Angerufenen handelten richtig, da sie ihre wahren Verwandten kontaktierten und umgehend die Polizei informierten.
Deshalb in diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:
Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.). Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.
So können Sie sich schützen:
Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/ Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.
Quelle: Polizeidirektion Süd






