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Cottbus Mittwoch, 10 Dezember 2014 von SVE

Cottbuser Volleyballherren warten weiter auf ersten Heimerfolg

Cottbuser Volleyballherren warten weiter auf ersten Heimerfolg

Mit einer 1:3-Heimniederlage gegen den aktuellen Tabellenführer SV Preußen Berlin starteten die Volleyballer in die Rückrunde. Dabei begann das Spiel trotz widriger personeller Umstände verheißungsvoll. Mit viel Schwung und großer Leidenschaft spielten die Hausherren den überrascht wirkenden Gast aus der Hauptstand im ersten Satz mit 25:17 förmlich an die Wand.

Dabei setzte Zuspieler Mario Zimmer verstärkt auf die in dieser Phase nahezu fehlerfrei agierenden Außenangreifer Christian Jende und Sebastian Fritsche.

Leider ging ab dem zweiten Satz diese Linie etwas verloren und der Berliner Meister, der als Aufsteiger eine imponierende Hinrunde spielte, zeigte den Hausherren auf, warum sie ganz oben in der Tabelle stehen. Mit schnellem und variablem Spiel zogen sie unaufhaltsam ihre Kreise und siegten schließlich verdient mit 3:1 (17:25, 25:22, 25:16, 25:19).

"Die Leistung im ersten Satz macht Mut", zeigte sich Trainer Javor Takev über das couragierte Auftreten seiner Mannschaft erleichtert. "Wir konnten mit nur einem etatmäßigen Mittelblocker antreten. Damit kann man die Berliner nicht lange beeindrucken", beschreibt der Trainer seine Sicht auf die Niederlage.

Da der unmittelbare Verfolger VC Potsdam-Waldstadt gegen einen weiteren Abstiegskonkurrenten, dem VC Mitteldeutschland II, punkten konnte, rutschte der SV Energie auf den vorletzten Platz in der Tabelle ab. Dieser Platz würde am Ende der Saison den Abstieg in die Brandenburgliga bedeuten. Dies wollen die Jungs, die sich schon in der Vorwoche zusammenrauften und miteinander Tacheles redeten, unbedingt verhindern.

Schon in am kommenden Wochenende bietet sich im Lausitzer Derby beim KSC ASAHI Spremberg (Samstag, 19:00 Uhr, Vattenfall-Arena Neu-Heidemühl) die nächste Gelegenheit, um in der Tabelle Anschluss zu halten. Allerdings starten die Cottbuser diesmal als krasse Außenseiter in die Partie, denn Spremberg steht mit 18 Punkten auf dem 3. Platz der Tabelle und geht nach dem klaren 3:0-Sieg beim Favoriten Prenzlauer Berg mit breiter Brust in das Derby.

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