„Wir haben uns über das Ergebnis sehr geärgert und über die Leistung gefreut. Es wäre möglich gewesen den HSV zu schlagen.“ begann Trainer Stefan Krämer die Pressekonferenz vor dem Ligaspiel am Samstag gegen Holstein Kiel. Die Mannschaft war seinen Angaben zufolge am Dienstag und Mittwoch noch müde und enttäuscht. Das Training sah entsprechend Regeneration und Behandlungen vor, erst heute wieder wurde sich auf das kommende Spiel vorbereitet. Jedoch sei die Stimmung gut und auch die Energie zurück in den Waden, so dass Krämer sicher ist bis Samstag wieder eine gute Mannschaft auf den Platz zu bekommen.
Er schätzt Kiel ähnlich wie Energie ein, „sie agieren mit hoher Leidenschaft und Kampf. Es hängt ab von Kleinigkeiten und die werden über das Spiel entscheiden.“ Auf jedenfall will er die gute Leistung von Montag mitnehmen und darauf aufbauen. „Wir müssen wieder ans Limit. Ich lege wert darauf, dass man unser Spiel wiedererkennt und uns daran misst. Wer den Sieg mehr will und mehr investieren kann, das wird entscheidend sein“.
Beim Spielsystem ist er noch nicht festgelegt und lässt offen, ob er im 4-3-3 oder 4-4-2 spielen lassen will, hier scheinen beide Konstellationen möglich. Derweil ist das Cottbuser Lazarett auf einem guten Weg. Gottschick wird höchstwahrscheinlich erneut auf der Bank Platz nehmen, da die Außenbahnen dünner besetzt sind und er für einen Kurzeinsatz fit ist. Marco Holz hat seine KnieOP gut überstanden aber die nächsten 4 – 6 Wochen sicher fehlen. Derweil hat Hübner leichtes Training mit dem Ball aufgenommen, Pflug und Renno kommen ebenfalls voran, Kaufmann kommt in 2 1/2 Wochen aus der Reha zurück und könnte dann direkt spielen und auch Makarenko wird noch etwa zwei Wochen brauchen, bis er wieder für den Kader in Frage kommt.
Die Entwicklung des Teams bewertet Krämer positiv und will nun Stabilität in die Leistungen bekommen und teilweise noch die nötigen Tore oben drauf setzen. Er warnt allerdings vor zuviel Euphorie. „Es wird Ausreißer nach unten und oben geben, damit muss man bei so einem neuen Team rechnen.“ Nach dem Auswärtsspiel an der Küste kommt am kommenden Dienstag bereits der nächste Drittligist in die Lausitz. Um 19 Uhr wird das Spiel gegen Wehen Wiesbaden im Stadion der Freundschaft angepfiffen und Lars Toeffling warb noch einmal für die Partie. „Die Stadionkassen werden offen sein und nach der tollen Unterstützung am vergangenen Montag wollen wir auch Wiesbaden entsprechend empfangen.“
Stefan Krämer stand uns nach der Pressekonferenz noch für ein Interview zur Verfügung.
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