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Brandenburg Dienstag, 24 November 2020 von Redaktion / Presseinfo

Brandenburger Industrie: Positive Auftragslage. Weniger Umsatz

Brandenburger Industrie: Positive Auftragslage. Weniger Umsatz

Das Industriegewerbe in Brandenburg verzeichnete im September dieses Jahres gestiegene Auftragszahlen und geringere Umsätze. Umsatzstärkste Branche war die Nahrungs- und Futtermittelindustrie. Die Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie der Maschinenbau meldeten mehr Auftragseingänge. Von Januar bis September erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 6,2 Prozent weniger Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilte dazu mit: 

Im September 2020 meldete das Verarbeitende Gewerbe Brandenburgs im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegene Auftragszahlen und geringere Umsätze, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Zahlen mit.

Die 441 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen setzten im September 2020 insgesamt 2,0 Mrd. EUR (–0,6 Prozent) um. Davon waren 1,5 Mrd. EUR Inlands- und 0,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz. Die Zahl der tätigen Personen sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 Prozent auf 80 189. Das Auftragseingangsvolumen stieg, bezogen auf das Basisjahr 2015 (=100), um 7,2 Prozent (Inland +1,9 Prozent, Ausland +15,0 Prozent).

Umsatzstärkste Branche 

Brandenburgs umsatz- und beschäftigtenstärkste Branche, die Produzenten von Nahrungs- und Futtermitteln, erzielte 8,7 Prozent mehr Umsätze (Inland +5,4 Prozent, Ausland +26,4 Prozent). Die Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung meldeten im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Umsatzplus von 0,1 Prozent (Inland +5,6 Prozent, Ausland –3,9 Prozent) und einen Auftragszuwachs von 56,8 Prozent (Inland +10,7 Prozent, Ausland +98,8 Prozent). Im Maschinenbau verringerten sich die Umsätze um 0,3 Prozent (Inland +52,7 Prozent, Ausland –45,9 Prozent) und die Auftragseingänge stiegen um 22,9 Prozent.

Von Januar bis September 2020 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 17,0 Mrd. EUR Umsatz, 6,2 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze sanken um 0,2 Prozent auf 11,9 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland fielen um 17,9 Prozent auf 5,0 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich negativ: Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahm das Auftragsvolumen um 18,8 Prozent ab, bei einem Auftragsminus im Inland von 20,9 Prozent und im Ausland von 15,6 Prozent. Die Anzahl der tätigen Personen verringerte sich um 2,5 Prozent auf 80 665.

Red. / Presseinfo 

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