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Brandenburg Samstag, 11 April 2020 von Redaktion / Presseinfo

500.000 neue Schutzmasken für Brandenburg erhalten und verteilt

500.000 neue Schutzmasken für Brandenburg erhalten und verteilt

Ob in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen. In Zeiten der Corona-Pandemie wird persönliche Schutzausrüstung zur Mangelware und deshalb überall dringend gebraucht und erwartet. Insgesamt 500.000 neue Munschutzmasken hat das Land Brandenburg gestern erhalten. Seit heute wird der Nachschub verteilt. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Das ist eine großartige Nachricht zum Osterfest. Ich danke der ‚Task Force Beschaffung‘ für ihren Einsatz. Der Mangel an persönlicher Schutzausrüstung bereitet mir momentan die größte Sorge. Wir brauchen noch deutlich mehr Material, denn auch unsere Pflegeeinrichtungen warten dringend auf Nachschub. Dort leben besonders gefährdete Gruppen, die es zu schützen gilt.“

Das Land Brandenburg teilte dazu weiter mit:

Das Land Brandenburg hat erfolgreich 500.000 Stück Mund-Nasen-Schutz (kurz: Mundschutz, synonym OP-Masken) beschafft. Die Großlieferung traf am Karfreitag an einer zentralen Stelle im Land ein und wird seit Samstag (11.04.) durch den Zentraldienst der Polizei (ZDPol) nach einem abgestimmten Verteilerschlüssel an die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt. „Wir freuen uns über diese Lieferung sehr. Wir haben bereits einiges beschafft und erwarten demnächst weitere größere Lieferungen. Trotzdem würden wird gerne noch schneller beschaffen, aber die Situation auf dem Weltmarkt ist immer noch sehr angespannt. Im Kampf gegen das Coronavirus kaufen alle Länder so viel Schutzausrüstung wie es nur irgendwie geht. Schnell sein ist das eine, aber wir müssen bei allen Aufträgen auch immer auf die Qualität achten. Es gibt viele unseriöse Angebote“, sagte Anja Germer heute. Sie ist die Direktorin vom ZDPol und Leiterin der neuen „Task Force Beschaffung“ des Interministeriellen Koordinierungsstabs „Corona“ der Landesregierung.

Die Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung ist seit Beginn der Corona-Krise ein Schwerpunktthema des Koordinierungsstabs. Da die versprochenen Bundes-Lieferungen nur sehr zögerlich und in kleinen Mengen eintreffen, hat das Land seine Bemühungen intensiviert und in der letzten Woche die „Task Force Beschaffung“ eingerichtet. Darin arbeiten der Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg, Innenministerium, Gesundheitsministerium, Wirtschaftsministerium, Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) und die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) zusammen. „Auf kurzem Weg stimmen wir Angebote und Bestellungen schnell und kompetent ab. Jede Behörde hat seine Stärken, gemeinsam sind wir ein gutes Team. Die Zusammenarbeit ist sehr gut“, so Germer.

Innenminister Michael Stübgen dankt für die Arbeit: „Der Zentraldienst der Polizei ist in Sachen Beschaffung der zentrale Dienstleister der ganzen Landesverwaltung. Er hat langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet und sehr gute Strukturen, auf die wir bei der Lösung eines der größten Probleme in der Corona-Krise, nämlich die Beschaffung von dringend benötigter Schutzausrüstung, zurückgreifen können. Ich danke allen Beschäftigten, die auch über die Osterfeiertage unermüdlich im Einsatz für die Brandenburgerinnen und Brandenburger sind.“

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Red. / Presseinfo

Bild: msgiv.brandenburg.de

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