Rechtzeitig zu den Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen der BTU Cottbus-Senftenberg startet das Forschungsvorhaben VIT-V, in dem die BTU und der Triebwerkshersteller Rolls-Royce Deutschland (RRD) neue Wege bei der Entwicklung von Industrie 4.0-Methoden beschreiten wollen. VIT-V steht für »Verfahren der Industrie 4.0 für die Triebwerks-Vorentwicklung«, aber auch für die Fortsetzung einer Reihe von erfolgreichen Forschungsprojekten zum Thema »Virtuelles Triebwerk« im Sinne von VIT-5. Ziel ist die Entwicklung neuartiger Entwurfsprozesse für Triebwerke, bei denen über den Idealzustand des Entwurfs hinaus die Veränderungen von Triebwerksbauteilen aufgrund von Fertigungstoleranzen und im realen Betrieb betrachtet werden.
Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2003 mit dem Pilotprojekt VIT-1. In diesem Projekt konnten die Experten nachweisen, dass numerische Optimierungsmethoden geeignet sind, auch die Entwicklung von so komplexen Systemen wie Triebwerken wirksam unterstützen zu können. Im Rahmen der sich anschließenden VIT-Projekte entstanden hochentwickelte Analyse- und Entwurfs-prozesse, mit denen Triebwerke noch effizienter gemacht werden können, um den Treibstoffverbrauch und die Emissionen zu senken.
Möglich wurde dies durch die gemeinsame Betreuung einer Vielzahl von Doktoranden, die heute großenteils selbst als Experten bei Rolls-Royce Deutschland tätig sind und zum Teil als Betreuer der 13 VIT-V Doktoranden aktiv zum Gelingen des neuen Forschungsvorhabens beitragen werden.
Die beiden Forschungspartner werden mit jeweils knapp drei Millionen Euro vom Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und Energie aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von 11,5 Millionen Euro.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
pm/red
Foto: BTU-Doktoranden, betreuende Professoren und Experten von Rolls-Royce Deutschland sowie Mitglieder der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) beim Auftakttreffem am Schwielochsee.
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen




