Die Bohrungen für das Projekt „Mischwassersammler Stadtpromenade“ sind beendet, die Arbeiten gehen jedoch weiter voran.
Auf dem Stadthallenvorplatz erfolgen zurzeit Tiefbauarbeiten, um die Anbindung des bestehenden Kanals in der Berliner Straße an den neuen Mischwasserkanal vorzubereiten. Bei den Schachtungen stießen die Bauarbeiter auf Fundamentteile der ehemaligen 2. Cottbuser Grundschule, so dass zunächst wieder die Archäologen tätig geworden sind.
In der Zielgrube Ebertstraße laufen die Vorbereitungen für den Anschluss des neuen an den alten Mischwassersammler. Dazu muss die Betonhülle des alten Kanals abgetragen werden, um eine wasserdichte Verbindung mit dem neuen Mischwassersammler herstellen zu können. „Dabei erweist sich der über 120 Jahre alte Stampfbeton im Bodenbereich als unerwartet widerstandsfähig und damit die Arbeit zeitaufwändiger als geplant“, erläutert Jonas Krause, Technischer Leiter der LWG eine der aktuellen Herausforderungen.
Auch im Bereich vor dem Blechencarré stehen Abrissarbeiten auf dem Programm. Hier muss bis Mitte November der alte Regenwasserkanal weichen, um die Arbeiten am neuen Kanal fortsetzen zu können.
„Alles in allem haben wir aufgrund der mehrfachen archäologischen Funde in den verschiedenen Baustellenbereichen einen Verzug von ca. 6 bis 7 Wochen“, informiert Jonas Krause. „Dadurch können wir frühestens im Januar die Oberfläche auf dem Stadthallenvorplatz wieder herrichten lassen“ so der Technische Leiter. Auch die Asphaltarbeiten in der Ebertstraße würden erst im Frühjahr möglich sein. Wann und wie es mit den geplanten städtischen Bauarbeiten auf dem Postparkplatz weitergeht, könne er jedoch nicht sagen. „Wir als LWG sind hier mit unseren Leistungen nahezu fertig.“
Bild: Svenja Wendtland von der Cottbuser Firma ABBU GbR Archäologische BauBegleitende Untersuchungen dokumentiert die archäologischen Arbeiten auf dem Stadthallenvorplatz (Foto: LWG)







