Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz lädt Senftenbergs Bürgermeister Andreas Pfeiffer am 27. Januar 2026 um 16 Uhr zu einer Zeitzeugen-Begegnung ins Rathaus-Foyer ein. Wie die Stadt mitteilte, erinnern Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Stadtverordnete, Vereinsvertreter sowie Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums gemeinsam an die Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht der Zeitzeuge Manfred Hüllen, Jahrgang 1939, der im Gespräch mit Elft- und Zwölftklässlern von seinen Kriegs- und Nachkriegserfahrungen berichtet. Eingebunden ist zudem ein Schülerprojekt zur Geschichte des ehemaligen KZ-Außenlagers Groß Rosen in Großkoschen, dessen Ergebnisse in einem Buch dokumentiert und landesweit Schulen zur Verfügung gestellt wurden.
Gedenkveranstaltung zur Befreiung von Auschwitz in Senftenberg
81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz erinnert die Stadt Senftenberg an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Mordens. Bürgermeister Andreas Pfeiffer lädt aus diesem Anlass am 27. Januar 2026 um 16 Uhr zu einer Zeitzeugen-Begegnung in das Foyer des Rathauses ein.
Gemeinsam mit Stadtverordneten, Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen sowie Senftenberger Bürgerinnen und Bürgern erinnern Mitarbeitende der Stadtverwaltung und Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg an die Opfer des Holocaust.
Zeitzeuge berichtet von Kindheit im Nationalsozialismus
Einen lebendigen und authentischen Einblick in die Geschichte gibt der Zeitzeuge Manfred Hüllen. Der Hamburger, Jahrgang 1939, wird im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der elften und zwölften Klassen des Friedrich-Engels-Gymnasiums von seinen Kriegs- und Nachkriegserlebnissen sowie von seiner Kindheit und Jugend im Schatten des Nationalsozialismus berichten.
Gemeinsam mit der Senftenberger Jugend nimmt Manfred Hüllen die Teilnehmenden der Gedenkveranstaltung mit auf eine besondere Zeitreise. Ziel ist es, persönliche Erinnerungen weiterzugeben und historische Erfahrungen erlebbar zu machen.
Schülerprojekt zur Geschichte des KZ-Außenlagers Großkoschen
Seit September 2023 beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg intensiv mit der Geschichte des ehemaligen KZ-Außenlagers Groß Rosen im heutigen Ortsteil Großkoschen. Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben ihre Recherchen in einem Buch zusammengefasst.
In insgesamt 17 sehr persönlichen Erzählungen wird lokale Geschichte aufgearbeitet und lebendig dargestellt. Das entstandene Buch steht nach Angaben der Stadt 750 Schulen im Land Brandenburg zur Verfügung.
Bürgermeister Andreas Pfeiffer würdigt das Projekt als außergewöhnlich. Es gebe Holocaust-Opfern Namen und Gesicht und erzähle schockierende Geschichte, die sich unmittelbar in Senftenberg ereignet habe. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen ihre Erfahrungen weitergeben können, sei die Begegnung im Rathaus ein wichtiger Beitrag, um Erinnerung lebendig zu halten.
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