Feuerwehr und Polizei waren am Donnerstagnachmittag um 15:30 Uhr alarmiert worden, da aus dem Bereich des Finkenweges ein Brandausbruch gemeldet worden war. Beim Eintreffen der Kräfte standen etwa 1.000 Quadratmeter Ödland in Flammen, die nach wenigen Minuten gelöscht werden konnten. Eine Gefährdung von Personen oder Gebäuden war nicht gegeben. Die Ermittlungen zur Brandursache werden nun durch die Kriminalpolizei geführt.
Gleich zwei Betrugsversuche per „Enkeltrick“ waren der Polizei am Donnerstagnachmittag angezeigt worden. In beiden Fällen sollten 84-jährige Seniorinnen um mehrere Tausend Euro „erleichtert“ werden, als ein selbsternannter „Enkel“ die Damen um Unterstützung bei der Begleichung dringender Notarkosten bat. Sie reagierten richtig und beendeten die Telefongespräche, um danach ihre Angehörigen zu verständigen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
In der Nähe der so genannten „Europakreuzung“ ereignete sich am Donnerstag ein Verkehrsunfall auf der Thiemstraße. Beim Spurwechsel war gegen 16:45 Uhr ein PKW FIAT auf einen DACIA aufgefahren. Verletzt wurde dabei niemand und beide Autos blieben trotz eines geschätzten Schadens von mehr als 5.000 Euro fahrbereit.
Dreitausend Euro Sachschaden und eine beschädigte Warnbake waren am Donnerstagnachmittag das Resultat eines Verkehrsunfalls auf der Dresdener Straße. Ein PKW FORD war gegen die Baustellenabsicherung in der Nähe des Breithauses geprallt und musste nach der Kollision vom Abschleppdienst geborgen werden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.
Durch das Personal eines Supermarktes an der Nordparkstraße wurde die Polizei am Donnerstag kurz nach 17:30 Uhr gerufen, da dort zwei Ladendiebe gestellt worden waren. Nach dem Diebstahl von Lebensmitteln hatten sich die beiden Männer im Alter von 32 und 34 Jahren gegen die Angestellten massiv zur Wehr gesetzt und Angestellte nicht nur zu Boden geworfen, sondern auch noch nach ihnen geschlagen. Die beiden mutmaßlichen Täter konnten dennoch festgehalten werden, bis sie von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden konnten. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich zudem heraus, dass der 32-jährige Mann per aktuellem Haftbefehl gesucht wurde. Er wurde nach der Einleitung des Ermittlungsverfahrens in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Vorwurfs des „räuberischen Diebstahls“.
Ein kurz vor 18:00 Uhr gemeldeter Verkehrsunfall sorgte am Donnerstag für einen Stau auf dem Stadtring. Nach ersten Ermittlungen war eine Unaufmerksamkeit beim Rückwärtsfahren auf der stark befahrenen Straße die Ursache für den Zusammenstoß eines PKW SEAT und eines PKW FORD. Die Insassen blieben unverletzt und beide Autos fahrbereit. Eine erste Schätzung der Sachschäden liegt bei rund 2.000 Euro.
Am Freitagmorgen wurden der Polizei zwei Einbrüche angezeigt, von denen Cottbuser Firmen betroffen waren. Ein Fitness-Studio an der Schlosskirchstraße war ebenso das Ziel der Diebe wie Büroräume einer Firma an der Vetschauer Straße. Nach dem gewaltsamen Eindringen hatten die Täter auf der Suche nach Bargeld in beiden Fällen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Zur Höhe der verursachten Schäden liegen noch keine abschließenden Informationen vor, jedoch ist erfahrungsgemäß mindestens von mehreren Hundert Euro auszugehen. Kriminaltechniker des Tatortdienstes kamen im Rahmen der Spurensicherung zum Einsatz.
Durch Mitarbeiter des „Cottbusverkehr“ wurde am Freitagmorgen um 06:15 Uhr die Polizei gerufen, um eine massive Sachbeschädigung anzeigen zu können. Ein Straßenbahnfahrer hatte kurz zuvor an der Haltestelle Sportzentrum an der Dresdener Straße festgestellt, dass der Fahrkartenautomat zerstört worden war. Durch die Beamten wurden wegen des Verdachtes einer Sprengstoffexplosion die Brandermittler der Kriminalpolizei angefordert, da durch die Täter vermutlich mit Pyrotechnik ein geschätzter Sachschaden von etwa 30.000 Euro verursacht wurde. An die Geldkassette des Automaten gelangten die Täter indes nicht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, in dessen Rahmen umfangreiche Spuren gesichert werden konnten.
Quelle: Polizeidirektion Süd






