Bundespolizisten stellten Samstag am Bahnhof Cottbus einen Reisenden fest, der verbotene Gegenstände, Feuerwerkskörper und Drogen transportierte.
Samstagnachmittag gegen 16:00 Uhr kontrollierte eine Streife am Bahnhof Cottbus einen 18-jährigen Reisenden. Der augenscheinlich unter Drogen stehende und
orientierungslose junge Mann aus Ascherleben gab an, mit dem Zug aus Gubin (Polen) zu kommen und weiterreisen zu wollen.
Bei der Kontrolle seines mitgeführten Rucksackes stellten die Beamten 100 in Deutschland nicht zugelassene Feuerwerkskörper, ein verbotenes Springmesser, ein als
Taschenlampe getarntes Elektoimpulsgerät ohne Prüfzeichen sowie sechs Tütchen mit einer betäubungsmittelähnlichen Substanz fest. Auf Nachfrage händigte er ein am Hosenbund verdeckt getragenes 17 cm langes Fahrtenmesser aus. Zu den Gegenständen befragt gab der Mann an, dass er Waffensammler sei und die Messer, das Elektroimpulsgerät und die Feuerwerkskörper in Polen gekauft zu haben.
Die Gegenstände, Feuerwerkskörper und Drogen stellten die Beamten sicher. Den 18-Jährigen erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffen-, Sprenstoff- und Betäubungsmittelgesetz.
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Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin















