Seit die Stadtverordnetenversammlung das Aufhebungsverfahren für den projektbezogenen Bebauungsplan der Stadtpromenade beschlossen hat, ist hinter den Kulissen einiges passiert. Hauptgrund für das Verfahren waren fehlende Finanzierungszusagen für den Bauträger, der wiederum die Stadt und deren Gremien immer wieder hinhielt. Anfang des Jahres zog die Stadtverordnetenversammlung nach mehreren Verzögerungen den vorläufigen Schlussstrich und leitete das Verfahren ein. Der Vorhabenträger in Person von Herrn Becker versprach für den Frühling eine „bürgerfreundliche“ Umgestaltung des Areals und eine Weiterführung der Finanzierungsverhandlungen, um das Vorhaben umsetzen zu können.
Umgestaltet wurde die Bauzaunbaustelle bisher nicht, obwohl die Tage streng auf den Sommer zugehen, dafür hat sich bei den Finanzierungen etwas getan. Geplant war, der Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Woche die Einstellung des Aufhebungsverfahrens zu empfehlen, da die Finanzierungen da seien, dies kann nicht realisiert werden. Gute Nachrichten gibt es anscheinend dennoch, zwei von drei finanzierenden Banken haben bereits ihre schriftlichen Zusagen gegeben, die dritte ist für den 21.05.2014 angesetzt. Da die Zeit zwischen der geplanten Zusage und der nächsten Stadtverordnetenversammlung für eine Überprüfung zu knapp sei, wurde die Empfehlung vorerst ausgesetzt. Mit Herrn Becker wurde vereinbart, über alle abgeschlossenen Arbeitsschritte die Stadtverwaltung zu informieren und die entsprechenden Dokumente zu übergeben, damit die Verwaltung diese prüfen und sich einarbeiten kann.
Im Juni könnte dann über die Einstellung des Aufhebungsverfahrens in der Stadtverordnetenversammlung abgestimmt werden und die Baukräne könnten sich endlich drehen.







