Die Max Grünebaum-Stiftung verleiht am Sonntag, 8. November, im Staatstheater Cottbus zum 30. Mal die Max-Grünebaum-Preise. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler des Theaters sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der BTU Cottbus-Senftenberg. Der Eintritt zur Matinee im Großen Haus ist frei.
Festliche Matinee im Großen Haus am Schillerplatz
Die Verleihung der Max-Grünebaum-Preise beginnt um 11 Uhr. Eröffnet wird sie von BTU-Präsidentin Gesine Grande, die das Kuratorium der Stiftung leitet, sowie von den Kuratoriumsmitgliedern Berthold Schneider, Intendant des Staatstheaters, und Tobias Schick, Oberbürgermeister von Cottbus/Chóśebuz. Das teilte das Staatstheater im Auftrag der Stiftung am Mittwoch mit. Mit den Preisen will die Stiftung ein Zeichen für Verständigung und für die Wertschätzung besonderer künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit setzen.
Das künstlerische Programm gestalten Ensemblemitglieder sowie frühere Preisträgerinnen und Preisträger des Staatstheaters. Wer die Max-Grünebaum-Preise in diesem Jahr erhält, nennt die Ankündigung noch nicht. Kostenlose Tickets gibt es im Besucherservice des Staatstheaters und unter www.staatstheater-cottbus.de.
Schulen für das Forschende Theater werden bekannt
Zur Matinee gehört auch ein Einblick in die von der Stiftung geförderte Projektwoche „Forschendes Theater“. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto „Energie“. Während des Festakts soll bekannt gegeben werden, welche Schulen 2027 und 2028 an der Projektwoche teilnehmen. Im Pilotjahr 2025 hatten sich Schülerinnen und Schüler der Cottbuser Theodor-Fontane-Schule mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt.
Bei der Verleihung im vergangenen Jahr gingen der Max-Grünebaum-Preis der BTU an den Umweltökonomen Malte Welling und der Ernst-Frank-Förderpreis an die Architekturstudentin Laura Pfeffer. Am Staatstheater erhielten Bariton Nils Stäfe den Max-Grünebaum-Preis und Oberankleiderin Anna-Martha Thomas den Karl-Newman-Förderpreis. Die Max-Grünebaum-Preise waren mit 5.000 Euro dotiert, die Förderpreise mit 3.500 Euro.
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Max Grünebaum (1851 bis 1925) war Tuchfabrikant und Ehrenbürger der Stadt Cottbus. Er förderte zeitlebens das Cottbuser Theater. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde seine Familie enteignet und aus Deutschland vertrieben. Nach der Wiedervereinigung erhielten seine Nachkommen eine Entschädigung für das geraubte Vermögen und gründeten damit die nach ihrem Großvater benannte Stiftung. Am 6. November jährt sich Max Grünebaums Geburtstag zum 175. Mal. Weitere Informationen gibt es unter www.max-gruenebaum-stiftung.de.
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