Dribbeln, Passen, Tore schießen und den eigenen Fußballvorbildern ganz nah sein: Beim eG Wohnen Herbstcamp in Cottbus drehte sich in der vergangenen Woche wieder alles um den Fußball. Gemeinsam mit dem FC Energie Cottbus und dessen Nachwuchsleistungszentrum bot die eG Wohnen 1902 jungen Fußballfans ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Zu den Höhepunkten gehörte der Besuch der Energie-Profis Henry Rorig, Jannis Boziaris und Ryan Malone, die sich Zeit für Fragen, Autogramme und Gespräche mit den Kindern nahmen. Neben dem Training standen auch gemeinsame Freizeitaktivitäten und ein Fußballabzeichen auf dem Programm. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
FCE-Profis sorgen für große Begeisterung
Für viele Nachwuchskicker war der Besuch der Energie-Profis ein ganz besonderer Moment. Wie groß die Vorfreude war, zeigte sich bereits am Morgen. Camp-Trainer Johann Marko berichtete von einem Vater, dessen Kind vor Aufregung schon seit fünf Uhr wach gewesen sei und es kaum erwarten konnte, die Spieler persönlich kennenzulernen. Dabei waren die Erwartungen der Kinder ganz unterschiedlich. Während einige bereits mehrfach am Feriencamp teilgenommen hatten, waren andere zum ersten Mal dabei. Ein Junge berichtete: „Ich war schon sehr oft hier. Ich war glaube ich schon zehn mal oder öfter hier. Ich komme immer mal wieder, weil es macht hier wirklich sehr Spaß.“
Besonders spannend war für die Kinder die Vorstellung, sich selbst einmal mit den Profis auf dem Platz zu messen. So würde ein Nachwuchskicker gerne Henry Rorig herausfordern, um dessen Fähigkeiten als Abwehrspieler auf die Probe zu stellen. Ein anderer hätte sich ein Elfmeterschießen gegen Energie-Torhüter Marcel Lotka oder einen Vergleich mit Tolcay Cigerci vorstellen können.
Training, Freizeitspaß und Fußballabzeichen
Neben den Begegnungen mit den Profis stand vor allem die fußballerische Entwicklung im Mittelpunkt. Das Trainingsprogramm umfasste drei umfangreiche Trainingseinheiten mit verschiedenen Stationen. Eine besondere Herausforderung für die Trainer waren die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Teilnehmer. Während einige Kinder bereits regelmäßig in Vereinen wie Viktoria Cottbus oder Eiche Branitz spielen, sammelten andere noch ihre ersten Erfahrungen. „Man muss halt was finden, was auf alle gerecht angepasst ist und wo sich jeder für sich entwickeln kann“, erklärte Marko am NL-Mikro. Auch abseits des Fußballplatzes wurde einiges geboten. Am Mittwoch stand ein gemeinsamer Ausflug ins PiPaPo auf dem Programm. Zum Abschluss der Woche konnten die Kinder außerdem ein Fußballabzeichen erwerben und damit eine Erinnerung an ihre Ferienwoche mit nach Hause nehmen.
Energie-Profis erinnern sich an ihre eigene Kindheit
Auch bei den FCE-Profis wurden Erinnerungen an die eigene Kindheit wach. Henry Rorig erzählte, dass er früher selbst Fußballcamps besucht habe und sich damals genauso auf die Begegnungen mit seinen Idolen freute wie die Kinder heute. Mit Blick auf seinen bisherigen Karriereweg würde er seinem zehnjährigen Ich vor allem sagen, dass er stolz auf das sein könne, was er trotz mancher Umwege erreicht habe. Jannis Boziaris machte den Nachwuchskickern Mut, ihre eigenen Fußballträume zu verfolgen: „Ich gebe den Kids mit, dass sie halt Spaß haben sollen, dass sie immer dran glauben sollen, dass es immer möglich ist, den Sprung in den Profibereich zu schaffen.“
Langjährige Zusammenarbeit ermöglicht das Feriencamp
Das Herbstcamp ist Teil der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der eG Wohnen und dem FC Energie Cottbus. Die Wohnungsgenossenschaft unterstützt das Angebot unter anderem finanziell und stellt Preise sowie weitere Ausstattung für die teilnehmenden Kinder bereit. So erhielten die Nachwuchskicker neben ihrer Campkleidung auch Federtaschen, Schlüsselbänder, Turnbeutel und kleine Bälle als Erinnerung an die gemeinsame Ferienwoche.
Für Camp-Trainer Johann Marko steht dabei vor allem die Begeisterung der Nachwuchskicker im Vordergrund. Unabhängig von Wetter und Wochentag seien die Jungen und Mädchen mit großer Motivation dabei. „Das ist einfach schön zu hören, wie die Jungs jeden Tag aufs Neue einfach Bock haben, Fußball zu spielen, ob mit Sonne, ob mit Regen, ob Dienstag oder Freitag“, sagte Marko. Für die jungen Fußballfans ging damit eine Ferienwoche zu Ende, in der neben dem sportlichen Training vor allem das gemeinsame Erlebnis und die Begegnungen mit ihren Vorbildern im Mittelpunkt standen.
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