Die Umleitungen rund um die gesperrte Dresdener Straße in Finsterwalde setzen den Nebenstraßen zu. Die Stadt lässt die Marienstraße und die Helenenstraße deshalb nur noch für Anlieger frei. Auf einem Abschnitt der Eichholzer Straße gilt vorübergehend Tempo 30.
Erste Schäden an Marienstraße und Helenenstraße
Seit Beginn der Vollsperrung der Dresdener Straße weichen nach Angaben der Stadt viele Autofahrer über die umliegenden Wohnstraßen aus. Besonders die Marienstraße und die Helenenstraße seien für diese zusätzliche Belastung nicht ausgelegt. Bei regelmäßigen Kontrollen wurden erste Schäden an den Fahrbahnen festgestellt, vor allem Abbrüche an den Straßenrändern.
Beide Straßen haben laut Stadt nur einen provisorischen Fahrbahnaufbau. Hält der Verkehr an, könnten sich die Schäden verstärken. Mit Nässe und Frost in den Herbst- und Wintermonaten droht sich der Zustand zusätzlich zu verschlechtern. Um größere Schäden zu vermeiden, wird der Durchgangsverkehr in beiden Straßen deshalb unterbunden. Anlieger kommen weiterhin zu ihren Grundstücken.
Umleitung führt weiterhin über Drößig
Für den allgemeinen Verkehr bleibt die ausgeschilderte Umleitung über Drößig bestehen. Eine geeignete innerstädtische Ausweichstrecke, die den Verkehr der Dresdener Straße aufnehmen könnte, gibt es nach Angaben der Stadt im Nehesdorfer Stadtgebiet wegen des bestehenden Straßennetzes nicht. Die Umwege lassen sich während der Vollsperrung daher nicht vermeiden.
Auch die Eichholzer Straße als Teil der offiziellen Umleitung wird stärker beansprucht. Wegen des Fahrbahnzustands und der zusätzlichen Belastung ist dort auf einem Abschnitt für die Dauer der Umleitung Tempo 30 angeordnet.
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Die Bauarbeiten in der Dresdener Straße laufen im Auftrag der Stadtwerke Finsterwalde. Seit Mitte September wird dort im Bereich der Hausnummern 120 bis 132 die Trinkwasserleitung einschließlich der Hausanschlüsse erneuert. Stadtwerke und Baufirma arbeiten laut Stadt mit hoher Priorität daran, die Maßnahme schnell abzuschließen. Nach aktuellem Stand bleibt die Dresdener Straße bis zum 7. Dezember 2026 voll gesperrt. Die Stadt bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zusätzlichen Einschränkungen.
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Red. / Presseinformation










