Premiere für ASAHI Spremberg: Die Judo-Frauen haben sich erstmals in der Vereinsgeschichte den Titel bei den Landesmeisterschaften gesichert, und das ohne einen einzigen Verlustpunkt. Knapper hätte es dagegen für die zweite Männermannschaft nicht laufen können: Sie verpasste den Landesliga-Titel um einen einzigen Einzelsieg und wurde Vize-Landesmeister.
Frauen ungeschlagen zum Titel
Erst Ende des vergangenen Jahres hatte sich das Frauenteam nach einer großen Umstrukturierung aus der Bundesliga zurückgezogen. Nun gewann die nach Vereinsangaben wohl jüngste Mannschaft der Liga alle ihre Begegnungen und holte damit den Titel, der in der Spremberger Sammlung noch gefehlt hatte. „Die Erwartungen waren sicherlich groß und der Druck von außen ebenso, umso erfreulicher ist das Ergebnis“, sagte Kapitänin Luisa Engelkind.
Zum Meisterteam gehörten Lydia Böhm, Zoe Meyer, Sophie Jäger, Luisa Engelkind, Sophie von Zelewski, Josephine Richter, Lucie Fiedler, Alina Völke und Jasmin Neuhold.
Männer II: Ein Einzelsieg fehlt zum Titel
In der Landesliga der Männer wurde es so eng wie nie zuvor in der Geschichte der Liga. Nach zehn Begegnungen mit nur einer Niederlage fehlte dem zweiten ASAHI-Team am Ende ein einziger Unterpunkt. Titelverteidiger und Serienmeister, die Kampfgemeinschaft RSV Eintracht/PSV Frankfurt (Oder), kam auf 42 Einzelsiege, die Spremberger auf 41. Dabei hatten sie den Meister im direkten Duell mit 4:1 deutlich geschlagen und Lauchhammer mit 5:0 besiegt. Entscheidend waren am Ende die jeweils abgegebenen Punkte beim 4:1 gegen den HSV Cottbus und die Judoschule Falkensee. Dass ausgerechnet diese den Titel kosten würden, ahnte zu dem Zeitpunkt niemand im Team.
Der Grund für die knappen Siege lag auch in einer bewussten Entscheidung. „Wir hatten uns zu Beginn der Saison verständigt, dass jeder im Team seinen Einsatz bekommt, und das haben wir durchgezogen. So sind wir am Ende Sieger der Herzen“, sagte Teamsprecher Florian Kadach. 16 Kämpfer kamen zum Einsatz, so viele wie in keinem anderen Team der Liga. „Das spricht auch für die gute Arbeit im Verein, und am Ende konnten wir mit der Vizemeisterschaft gut schlafen“, so Trainer Dirk Meyer.
Für Spremberg kämpften Elron Brettschneider, Leandro Schütze, Pascal Hentschel, Sebastian Friehmann, Abdurazok Kurbonov, Cody Neumann, Konstantin Hertel, Darien Hertel, Justin Willsch, Ludwig Schulze, Florian Kadach, Phumpanya Mazur, Mathias Völker, Fabian Glowastka, Nick Meyer und Tim Siebert.
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