Die Judofrauen des KSC ASAHI Spremberg sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Landesmeister. Das junge Team gewann alle Begegnungen der Landesliga. Die zweite Männermannschaft verpasste den Titel dagegen um einen einzigen Einzelsieg und wurde Vize-Landesmeister.
Frauen des KSC ASAHI bleiben ohne Verlustpunkt
Nach einer großen Umstrukturierung Ende des vergangenen Jahres hatten sich die Frauen des KSC ASAHI aus der Bundesliga zurückgezogen. In der Landesliga holte das nach Vereinsangaben wohl jüngste Team der Liga nun auf Anhieb den Titel und schrieb damit Spremberger Judogeschichte. In allen Begegnungen gingen die Sprembergerinnen als Siegerinnen von der Matte und sammelten den Titel ohne Verlustpunkt ein.
„Die Erwartungen waren sicherlich groß und der Druck von außen ebenso, umso erfreulicher ist doch das Ergebnis“, sagt Kapitänin Luisa Engelkind.
Zum Team gehörten Lydia Böhm, Zoe Meyer, Sophie Jäger, Kapitänin Luisa Engelkind, Sophie von Zelewski, Josephine Richter, Lucie Fiedler, Alina Völke und Jasmin Neuhold. Lucie Fiedler hatte im September bei der Sumo-Europameisterschaft in Warschau zwei Bronzemedaillen gewonnen.
Ein Einzelsieg fehlt den Männern des KSC ASAHI
Die zweite Männermannschaft des KSC ASAHI verpasste den Titel in der Landesliga erneut. Nach zehn Begegnungen mit nur einer Niederlage fiel die Entscheidung so knapp wie nie zuvor in der Geschichte der Landesliga. Titelverteidiger Kampfgemeinschaft RSV Eintracht/PSV Frankfurt (Oder) kam am Ende auf 42 Einzelsiege, die Spremberger auf 41.
Dabei hatte das Team mit einem 5:0 gegen Lauchhammer gut vorgelegt und dem Serienmeister aus Frankfurt (Oder) eine deutliche 4:1-Niederlage beigebracht. Gegen den HSV Cottbus und die Judoschule Falkensee ließen die Spremberger beim 4:1 jeweils einen Punkt liegen. Dass genau das den Titel kosten würde, war zu diesem Zeitpunkt niemandem in der Mannschaft klar.
„Wir hatten uns Anfang der Saison verständigt, dass jeder im Team seinen Einsatz bekommt, und das haben wir dann auch durchgezogen. So sind wir am Ende Sieger der Herzen“, sagt Teamsprecher Florian Kadach. Insgesamt kamen 16 Kämpfer zum Einsatz, so viele wie in keinem anderen Team der Liga. „Das spricht natürlich auch für die gute Arbeit im Verein, und am Ende konnten wir auch mit dem Vizemeister gut schlafen“, sagt Trainer Dirk Meyer.
Zum Team gehörten Elron Brettschneider, Leandro Schütze, Pascal Hentschel, Sebastian Friehmann, Abdurazok Kurbonov, Cody Neumann, Konstantin Hertel, Darien Hertel, Justin Willsch, Ludwig Schulze, Florian Kadach, Phumpanya Mazur, Mathias Völker, Fabian Glowastka, Nick Meyer und Tim Siebert. Die erste Männermannschaft des Vereins kämpft in der Bundesliga und hatte die Saison im September auf Platz drei abgeschlossen.
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Red. / Presseinformation



















