Die Confiserie Felicitas aus Hornow gehört zu den Finalisten beim Großen Preis des Mittelstandes 2026. Die Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnete den Spremberger Schokoladenhersteller bei der Gala für Berlin und Brandenburg in Würzburg aus. Mit Spree Balance aus Burg kommt ein zweiter der vier Finalisten aus dem Landkreis Spree-Neiße.
Confiserie Felicitas nach elf Nominierungen im Finale
Die Auszeichnungen wurden am 26. September im Maritim Hotel Würzburg vor rund 300 Gästen vergeben. Dort ehrte die Stiftung Unternehmen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen, insgesamt 27 Finalisten und 13 Preisträger. Sie hatten sich nach Angaben der Stiftung gegen 3.224 Mitbewerber aus diesen Regionen durchgesetzt. Bundesweit waren in diesem Jahr 4.842 Unternehmen, Banken und Kommunen nominiert. Der Preis ist nicht mit Geld verbunden.
Für Berlin und Brandenburg gingen die beiden Preise an die Chiracon GmbH aus Luckenwalde und die PolyLine Umwelttechnik GmbH aus Bernau. Finalisten wurden neben der Confiserie Felicitas und Spree Balance die NT Service GmbH aus Steinhöfel und die Bebra Gebäudemanagement und Service GmbH aus Berlin.
Die Confiserie Felicitas war laut Stiftung zum elften Mal seit 2009 nominiert, diesmal von der caleg Schrank und Gehäusebau GmbH aus Calau. Im Mai hatte das Unternehmen bereits die Jurystufe erreicht. Der Titel als Finalist ist nach der Auszeichnungsliste der Stiftung der erste für die Manufaktur.
Was die Jury an der Schokoladenmanufaktur hervorhebt
Die belgischen Auswanderer Goedele Matthyssen und Peter Bienstman haben die Confiserie Felicitas 1992 in Hornow gegründet. Heute arbeiten dort nach Firmenangaben rund 75 Menschen, dazu kommen Filialen in Dresden und Potsdam. Die Laudatio beschreibt das Unternehmen als „Anziehungspunkt für Arbeit, Ausbildung und Lebensqualität“ in der Lausitz.
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Hervorgehoben werden die Ausbildung aller Chocolatiers im Stammhaus in Hornow und der Wechsel zwischen Produktion und Erlebnisgastronomie. Zu den eigenen Ideen zählen die Schokoladen-Spreewaldgurke, das Lausitzer Schokoladenbrikett und die „Lausitzer Pfunde“. Außerdem nennt die Jury die Bio-Schokoladenmanufaktur, den Aufbau eigener Rohschokoladenmassen und nachhaltige Verpackungen. Auf dem früheren LPG-Gelände ist mit dem SchokoLadenLand ein Erlebnispark für Familien, Reisegruppen und Schulklassen entstanden. Solarstrom, der neu bepflanzte Hornower Wald und die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten gehören ebenfalls zur Begründung.
Sieben Unternehmen aus Südbrandenburg auf der Juryliste
Von den 20 Unternehmen aus Berlin und Brandenburg, die es 2026 auf die Juryliste geschafft hatten, kommen sieben aus Südbrandenburg. Neben der Confiserie Felicitas aus der Branche Ernährung waren das:
- Spree Balance, Burg (Spreewald), Tourismus und Hotellerie, als Finalist ausgezeichnet
- Orthopädie- und Reha-Team Zimmermann, Cottbus, Gesundheit und Medizintechnik, Preisträger 2016 und Premier-Finalist 2025
- Mende Group, Massen, Medien und Design mit Bilderrahmen aus eigener Fertigung, Preisträger 2024
- uesa GmbH, Uebigau-Wahrenbrück, Elektrotechnik und Zulieferer für Energieversorger
- ERIDES GmbH, Heinersbrück, Möbelplanung und Inneneinrichtung
- Umwelt-, Landschafts- und Tiefbaugenossenschaft, Guben, Bauwesen
Wie das Wellnesshotel in Burg ins Finale kam und welche Unternehmen aus der Region früher ausgezeichnet wurden, steht im Beitrag über Spree Balance. Die Bundesgala folgt am 24. Oktober in Düsseldorf. Die Ausschreibung für 2027 beginnt am 1. November. Grundlage sind die Mitteilung der Oskar-Patzelt-Stiftung und die Laudatio auf die Confiserie Felicitas.
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Red. / Presseinformation
























