In Cottbus eröffnet am 10. Oktober ein Makerspace der neuen LausitzLabs. Das Projekt soll mit 12,6 Millionen Euro aus dem Strukturwandel neue Lernorte für Technik, Medien und digitale Bildung in der ganzen Lausitz schaffen. Das teilte der Landesfachverband Medienbildung Brandenburg nach einem Pressegespräch der Stadt Cottbus mit.
LausitzLabs mit Zentrale im Startblock B2
Herzstück der LausitzLabs ist ein zentraler Makerspace im Startblock B2 in Cottbus, dem früheren colab. Dazu kommen vier kleinere Labs in ländlichen Räumen und zwei mobile Labs, die auch entlegene Orte erreichen sollen. Schulen, Bibliotheken, Jugendzentren, soziale Einrichtungen und Unternehmen sollen die Angebote gemeinsam nutzen können.
Gefördert wird das Projekt aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen. Es läuft vom 1. Mai 2026 bis Ende 2030. Die Universität Potsdam und die BTU Cottbus-Senftenberg begleiten es wissenschaftlich. Sie untersuchen, wie die Angebote auf junge Menschen wirken und was die LausitzLabs zum Strukturwandel beitragen.
Kostenlose Werkstätten und Workshops für junge Leute
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sollen in offenen Werkstätten und Workshops Zukunftstechnologien ausprobieren und eigene Projekte umsetzen. Der Ansatz heißt Making: lernen durch eigenes Ausprobieren und Gestalten. Die Angebote sind kostenfrei. Sie richten sich auch an Familien und an Menschen, die sonst schwer Zugang zu Bildung finden. Einen Schwerpunkt legt das Projekt darauf, Mädchen und junge Frauen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.
Außerdem gibt es Lernreisen, Projektarbeit und digitale Lernpfade auf einer Lernplattform. Pädagogische Fachkräfte sollen sich weiterbilden können, damit sie die Methoden dauerhaft in Schulen und Jugendeinrichtungen nutzen. Die LausitzLabs verbinden dabei Bildung zu Technik und Medien mit demokratischer Teilhabe.
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Ein Modell für Bildung in Regionen im Wandel
Eine Lernplattform verbindet die Angebote vor Ort mit dem digitalen Lernen und macht Fortschritte sichtbar, etwa über digitale Abzeichen. Nach Angaben des Verbands entsteht damit erstmals in der Lausitz ein zusammenhängendes Netz von Lernorten. Die LausitzLabs sollen zeigen, wie Bildung in Regionen im Wandel organisiert werden kann, und sich auch auf andere Orte übertragen lassen. Bildung solle dort stattfinden, wo die Menschen leben, heißt es.
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Red. / Presseinformation










