Eine Cottbuser Delegation ist in der italienischen Partnerstadt Grosseto gewesen. Im Mittelpunkt standen ein Job Shadowing im städtischen Kulturzentrum, ein Empfang beim Bürgermeister und die Übergabe einer Lithografie des Cottbuser Künstlers Günther Rechn.
Eine Woche im Museum statt im Konferenzraum
Schwerpunkt der Reise war ein Job Shadowing im Kulturzentrum und Museum Polo culturale Le Clarisse. Im Austausch mit Direktor Mauro Papa und Gemma Bartoli aus dem Museumsteam ging es um Kulturvermittlung, Museumsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von Veranstaltungen.

Solche Hospitationen sind in Städtepartnerschaften die Ausnahme: Üblich sind Empfänge und Delegationsbesuche, hier wurde mitgearbeitet.
Eine Lithografie von Günther Rechn als Geschenk
Ein besonderer Moment war die Übergabe einer unbetitelten Lithografie des kürzlich verstorbenen Cottbuser Künstlers Günther Rechn an das Polo culturale Le Clarisse. Rechn lebte zeitweise in Grosseto und pflegte dort über mehrere Jahre Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern.
Das Blatt stammt aus dem Jahr 1994 und wurde im Umfeld der Ausstellung „Gli anni Novanta a Grosseto“ übergeben – ein Verweis auf genau die Jahre, in denen die Verbindung entstand.
Newsletter
Die Lausitz am Abend – in zwei Minuten
Jeden Abend das Wichtigste aus der Region – und donnerstags die Veranstaltungstipps fürs Wochenende. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.
Empfang beim Bürgermeister von Grosseto
Die Delegation wurde zudem von Grossetos Bürgermeister Antonfrancesco Vivarelli Colonna empfangen; beteiligt war auch das Büro für internationale Beziehungen der Stadt. Gesprochen wurde über die weitere Belebung der Partnerschaft und über bereits geplante gemeinsame Aktivitäten.
Cottbus und Grosseto hatten im Frühjahr angekündigt, die Partnerschaft wieder mit Leben zu füllen. Der Besuch ist der erste sichtbare Schritt danach.
Die Partnerstadt liegt in der Toskana
Grosseto ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der südlichen Toskana
und hat rund 82.000 Einwohner, also ähnlich viele wie Cottbus. Die Stadt
liegt unweit der Maremma-Küste und ist von einer vollständig erhaltenen
Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert umgeben.
Nach Jahren mit wenig Austausch soll die Verbindung nun wieder regelmäßig
mit Projekten gefüllt werden. Der Kulturbereich macht den Anfang.
Weitere aktuelle Meldungen aus der Region
Heute in der Lausitz – Unser täglicher Newsüberblick
Mehr Infos und News aus der Lausitzer und Südbrandenburger Region sowie Videos und Social-Media-Content von heute findet ihr in unserer Tagesübersicht –>> Hier zur Übersicht
Uns bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Wer etwas googelt, bekommt neben den normalen Treffern eine Box mit aktuellen
Nachrichten. Legen Sie NIEDERLAUSITZ aktuell als bevorzugte Quelle fest,
erscheinen unsere Beiträge dort häufiger für Sie – und in den KI-Übersichten
von Google. Ein Klick genügt, danach sind Sie sofort wieder hier.
Falls der Knopf nicht angezeigt wird: niederlausitz-aktuell.de bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Red. / Presseinformation








