Im Fall der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sucht die Polizei weiter öffentlich nach einem 48-jährigen Tatverdächtigen. Neu ist ein Hinweis auf sein mögliches Fortbewegungsmittel: Der Gesuchte könnte mit einem Fahrrad unterwegs sein. Die Ermittler haben dazu Marke und Modell veröffentlicht. Hinweise nimmt ein Hinweistelefon rund um die Uhr entgegen.
Update, 6. September, 13:27 Uhr: Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte der Gesuchte mit einem Fahrrad der Marke TRENOLI unterwegs sein, Modell „Tazio Sportivo M“ mit einer Rahmenhöhe von 56 Zentimetern. Das teilte das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg in einer ergänzenden Medieninformation mit. Zur Veranschaulichung veröffentlichten die Ermittler ein Bild des Fahrradmodells. Weitere neue Angaben zu dem 48-Jährigen machte die Polizei zunächst nicht.
Originalmeldung vom 5. September:
Im Fall der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen fahndet die Polizei jetzt öffentlich nach einem 48-jährigen Tatverdächtigen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Cottbus, das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg und das Polizeipräsidium Köln am Samstagnachmittag gemeinsam mit. Veröffentlicht wurden zwei Fotos des Mannes. Hinweise nimmt ein Hinweistelefon rund um die Uhr entgegen.
Was die Ermittler von der Öffentlichkeit wissen wollen
Die Polizei fahndet mit Fotos des Mannes und stellt drei Fragen: Wer kennt die abgebildete Person? Wer kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Und wer kann sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Sabotageakte beitragen?
Weitere Angaben zu dem 48-Jährigen macht die Polizei in ihrer Mitteilung nicht. Die Sabotage an Umspannwerken beschäftigt die Ermittler seit Anfang September.
Wohin Hinweise gehen
Sabotage an Umspannwerken begann in Spree-Neiße
Die Ermittlungen hatten in Südbrandenburg begonnen. Am Morgen des 1. September war der Polizei eine mutmaßliche Beschädigung an einer Oberleitung des Umspannwerks Turnow-Preilack nahe dem Kraftwerk Jänschwalde gemeldet worden. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte mehrere unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen, einige davon nicht ausgelöst. Zu einem größeren Stromausfall kam es nicht.
Die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt, unter anderem wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Am Donnerstag hatten Polizeikräfte aus Köln und Brandenburg ein Wohnhaus im westfälischen Gevelsberg durchsucht –>> wie berichtet
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Fahndungsfoto: Polizei
Red. / Presseinformation















