Mehr als 50 Seniorinnen und Senioren kommen jeden Monat zum Tanz-Café in Neu-Schmellwitz. Trotzdem steht das Angebot vor dem Aus: Die Finanzierung ist ausgelaufen, alle Förderanträge wurden abgelehnt. Es geht um gut 3.000 Euro im Jahr.
Seit 2023 fest im Stadtteil
Seit Mitte 2023 findet das Tanz-Café einmal im Monat statt. Was als niedrigschwelliges Bewegungsangebot begann, hat sich im Stadtteil etabliert. Mehr als 50 Seniorinnen und Senioren nehmen inzwischen regelmäßig teil.
Das nächste Mal wird am Donnerstag, 10. September, von 14 bis 17 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus in der Feldstraße 24 getanzt. Interessierte sind eingeladen, auch ohne Anmeldung.

Bewegung, die sich nicht nach Sport anfühlt
„Beim Tanzen merkt man oft gar nicht, dass man gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tut“, sagt Stadtteil- und Integrationsmanager Stefan Schurmann. Tanzen fordere Konzentration und Koordination, stärke Herz-Kreislauf-System und Muskulatur und trainiere Beweglichkeit, Gleichgewicht und Ausdauer.
Erreicht werden damit auch Menschen, die zu einem klassischen Sportangebot nicht gehen würden. Und es ist ein Treffpunkt geworden: Viele kommen nicht nur zum Tanzen, sondern um Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.
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3.000 Euro im Jahr – und niemand zahlt sie
Die bisherige Finanzierung ist ausgelaufen, eine Anschlussfinanzierung gibt es nicht. In den vergangenen Monaten wurde nach Fördermöglichkeiten gesucht, die Anträge wurden abgelehnt.
Auf Nachfrage beziffert Schurmann, worum es geht: „Im Jahr kostet das Tanz-Café gute 3.000 Euro.“
„Es wäre sehr bedauerlich, wenn ein Angebot mit mehr als 50 regelmäßigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus finanziellen Gründen nicht fortgeführt werden könnte“, sagt er. „Die große und stetige Resonanz zeigt deutlich, dass hier ein echter Bedarf besteht.“ Gesucht wird derzeit nach Fördermitteln, städtischer Unterstützung und Kooperationspartnern.
Der Stadtteilladen liegt in der Zuschka
Das Stadtteilmanagement hat seinen Sitz in der Zuschka 27, betrieben wird es von der Regionalwerkstatt Brandenburg. Die Adresse liegt damit in genau dem Wohn- und Geschäftshaus, das die Gebäudewirtschaft Cottbus in den kommenden Jahren modernisieren will.
Zum Bauvorhaben –>> Cottbuser Zuschka wird modernisiert: GWC informiert öffentlich
Auf einen Blick
Foto: Antje Müller
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Red. / Presseinformation





