Unbekannte haben in der Cottbuser Puschkinpromenade mehrere verfassungsfeindliche Schmierereien hinterlassen. Wie die Polizei mitteilte, wurden am gestern Mittag unter anderem ein Hakenkreuz sowie die Schriftzüge „444“ und „1488“ am Denkmal für Opfer des Faschismus und Militarismus festgestellt. Auch mehrere Mülleimer, eine Parkbank und ein Stein wurden mit entsprechenden Schriftzügen beschmiert. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei haben die Zeichen einen verfassungsfeindlichen Bezug, weshalb der kriminalpolizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat.
Hakenkreuz an Cottbuser Denkmal gesprüht
Die Polizei erhielt am Mittwoch gegen 12:50 Uhr Kenntnis von verschiedenen Schmierereien in der Puschkinpromenade in Cottbus. Unbekannte Täter hatten sich dort unter anderem am Denkmal für Opfer des Faschismus und Militarismus zu schaffen gemacht. Nach Angaben der Polizei sprühten die Täter mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz auf das Denkmal. Das Symbol hatte demnach eine Größe von ungefähr 20 mal 30 Zentimetern. Zusätzlich brachten die Unbekannten den Schriftzug „444“ in einer Größe von etwa 90 mal 45 Zentimetern sowie den Zahlencode „1488“ in derselben Größenordnung an. Das Hakenkreuz an Cottbuser Denkmal blieb allerdings nicht die einzige festgestellte Schmiererei. Wie die Polizei weiter mitteilte, fanden sich dieselben Schriftzüge auch an mehreren weiteren Gegenständen im Bereich der Puschkinpromenade. Betroffen waren demnach diverse Mülleimer, eine Parkbank und ein Stein. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei haben alle festgestellten Zeichen einen verfassungsfeindlichen Bezug. Deshalb hat der kriminalpolizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Der entstandene Sachschaden wird nach Angaben der Polizei auf mehr als 1.000 Euro geschätzt.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus / Spree-Neiße:
Cottbus: Spuren sichern, DNA-Analysen zeigen oder mal im Streifenwagen sitzen – gemeinsam mit vielen Partnern aus dem Blaulichtbereich lädt die Polizeidirektion Süd zum Tag der offenen Tür: Am 05. September von 10 bis 17 Uhr. Auf dem Polizeicampus in der Juri-Gagarin-Straße gibt es ganz praktische Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder der Polizei, von der Kriminaltechnik bis zum Polizeiboot. Die Beamtinnen und Beamten stehen gerne bereit, ihre Arbeit zu erklären und präsentieren ihre Ausrüstung und Technik. Dabei wird es auch tierisch: Die Polizeihunde zeigen, wie gut ihre Nasen funktionieren, die Bundespolizei kommt mit der Reiterstaffel vorbei. Bei der Vorführung des Wasserwerfers kann es nass werden. Zahlreiche Partner bereichern das Angebot: Die Verkehrswacht bietet Mitmachangebote zur Verkehrssicherheit, die DEKRA und die Feuerwehr simulieren einen Verkehrsunfall, Johanniter und Katastrophenschutz informieren über die Vorsorge für den Krisenfall. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Programm. Und natürlich sorgt am Vormittag das Landespolizeiorchester für die musikalische Umrahmung. Wir freuen uns auf Sie: Am 05. September, von 10-17 Uhr. Hinweis: Es stehen keine Parkplätze zur Verfügung, daher wird die Anreise per ÖPNV oder Fahrrad empfohlen.
Cottbus: Polizei und Rettungskräfte wurden am Mittwoch gegen 12:45 Uhr in den Stadtring gerufen. Hier war es zu einem Unfall zwischen einem PKW VW und einem RENAULT gekommen, wodurch der 47-jährige „Clio“-Fahrer verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Bei einer Sachschadenssumme von etwa 2.000 Euro blieben beide Fahrzeuge weiterhin fahrbereit.
Cottbus: Schmierereien wurden der Polizei am Mittwoch gegen 16:00 Uhr im Bereich einer Haltestelle auf Höhe Neue Straße übermittelt. Unbekannte Täter hatten ein Hakenkreuz in der Größe von etwa 40 mal 40 Zentimetern und den Zahlencode „1488“ angebracht. Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz ermittelt.
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Cottbus: Polizisten kontrollierten am Mittwochabend gegen 19:00 Uhr einen PKW VW in der Gelsenkirchener Allee. Ein beim 51-jährigen Fahrer durchgeführter Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis auf die Stoffgruppe der Amphetamine. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine beweissichernde Blutprobe veranlasst. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Guben: Der Polizei wurde am Mittwoch gegen 23:10 Uhr ein Einbruch in eine Gartenlaube im Heimstättenring gemeldet. Unbekannte hatten sich Zutritt verschafft und einen Laptop sowie eine Musikbox gestohlen. Der entstandene Schaden vor Ort wurde auf etwa 300 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Spremberg: Der Diebstahl eines Grabenverdichters wurde der Polizei am Donnerstagmorgen gegen 07:30 Uhr mitgeteilt. Unbekannte Täter hatten auf dem Mühlenplatz einen Bagger geöffnet und aus diesem die besagte Maschine entwendet. Der Schaden wurde auf über 1.500 Euro geschätzt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden eingeleitet.
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Red. / Presseinfo




