Am 7. September startet am Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen eine neue Berufsschulklasse für den Bereich Lagerlogistik. 30 Schülerinnen und Schüler beginnen dort ihre Beschulung. Wie die IHK Cottbus mitteilt, hat das Brandenburger Bildungsministerium die dafür notwendige Kreisklasse genehmigt. Künftig können am Standort sowohl Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik als auch zum Lageristen unterrichtet werden. Mit dem neuen Angebot reagieren Landkreis, OSZ und weitere Partner der dualen Ausbildung auf den von Unternehmen geäußerten Bedarf nach zusätzlichen wohnort- und betriebsnahen Ausbildungsmöglichkeiten.
Neue Lagerlogistik-Klasse startet am 7. September
Mit der neuen Berufsschulklasse Lagerlogistik Königs Wusterhausen erweitert das OSZ Dahme-Spreewald sein Bildungsangebot. Am 7. September beginnt die neue Klasse mit 30 Schülerinnen und Schülern. Grundlage dafür ist die Genehmigung der Kreisklasse durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Damit können künftig sowohl Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik als auch zum Lageristen am Standort Königs Wusterhausen beschult werden. Nach Angaben der IHK Cottbus erweitert das neue Angebot zugleich die Ausbildungskapazitäten in Südbrandenburg.
Unternehmen hatten zusätzliche Beschulung angeregt
In der Vergangenheit hatten Unternehmen laut IHK wiederholt auf die zunehmende Bedeutung logistischer Berufe hingewiesen. Zugleich bestand demnach Bedarf an einer wohnort- und betriebsnahen Beschulung. Der Landkreis Dahme-Spreewald und das OSZ Dahme-Spreewald schufen daraufhin im Austausch mit Unternehmen und Partnern der dualen Ausbildung die Voraussetzungen für das neue Angebot. Die IHK Cottbus begleitete den Prozess aus Sicht der regionalen Wirtschaft und brachte dabei die Bedarfe der Unternehmen in die Gespräche ein. Bei einer Informationsveranstaltung stellte das OSZ gemeinsam mit seinen Partnern Ausbildungsbetrieben die neuen Möglichkeiten vor. Außerdem tauschten sich die Beteiligten über Anforderungen, Erwartungen und Perspektiven der Ausbildung im Bereich Lagerlogistik aus.
Praxiswissen soll in den Unterricht einfließen
Die neue Berufsschulklasse baut nach Angaben der IHK auch auf den vorhandenen fachlichen Kompetenzen am OSZ auf. Lehrkräfte mit beruflichen Wurzeln in der Logistikbranche bringen demnach eigene praktische Erfahrungen in die Ausbildung ein. Dadurch soll der Unterricht praxisnah gestaltet werden. Gleichzeitig ergänzt der neue Standort nach Darstellung der IHK die bestehende Bildungslandschaft und erweitert die Ausbildungskapazitäten insgesamt.
IHK sieht Ergänzung für nördlichen Kammerbezirk
Manuela Glühmann, Geschäftsbereichsleiterin Bildung bei der Industrie- und Handelskammer Cottbus, sieht in der neuen Klasse ein Signal für die duale Ausbildung in Südbrandenburg. Der zusätzliche Standort sei geschaffen worden, um auf die wachsenden Bedarfe von Unternehmen im nördlichen Kammerbezirk zu reagieren. „Besonders wichtig ist dabei: Der neue Standort ergänzt die bestehende Bildungslandschaft und stärkt die Ausbildungskapazitäten insgesamt“, erklärt Glühmann laut IHK. Gleichzeitig bleibe der etablierte Schulstandort in Elbe-Elster ein wichtiger Bestandteil der regionalen Bildungslandschaft. Mit der neuen Berufsschulklasse Lagerlogistik Königs Wusterhausen wollen die beteiligten Partner die Ausbildungsangebote im Lager- und Logistikbereich weiter absichern. An dem Aufbau waren laut IHK Schule, Schulträger, Ministerium, Kammern und Unternehmen beteiligt.
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Red. / Presseinformation
Bild: IHK Cottbus




