Sechs Personen haben am Freitagmorgen die Zufahrt zum Industriepark in Börnichen bei Lübben blockiert. Wie die Polizei mitteilte, klebten sich ein Mann und fünf Frauen auf der Fahrbahn fest. Die Aktion richtete sich nach Angaben der Beteiligten gegen die deutsche Rüstungsindustrie. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
Sechs Personen blockieren Industriepark bei Lübben
Kurz vor 07:00 Uhr erhielt die Polizei am Freitagmorgen die Meldung über die Blockade an der Zufahrt zum Industriepark in Börnichen. Nach Polizeiangaben hatten sich dort sechs Personen auf der Fahrbahn festgeklebt.
Bei den Beteiligten handelte es sich um einen 39-jährigen Mann sowie fünf Frauen im Alter zwischen 19 und 28 Jahren. Im Verlauf des Vormittags wurden die Personen unter ärztlicher Begleitung von der Fahrbahn gelöst.
Polizei ermittelt nach Protestaktion in Börnichen
Nach eigenen Aussagen der Beteiligten war die Aktion Teil einer bundesweit propagierten Protestkampagne gegen die deutsche Rüstungsindustrie. Weitere Angaben zu der Kampagne machte die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.
Die Polizei leitete nach der Aktion Ermittlungen ein. Diese betreffen nach Angaben der Behörde unter anderem einen möglichen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.
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Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
Lübben: Zu einem Verkehrsunfall an der Bushaltestelle in der Wettiner Straße wurde die Polizei am Donnerstag kurz nach 12:30 Uhr gerufen. Ein IVECO-Bus des Linienverkehrs war mit einem NISSAN-SUV kollidiert, was rund 5.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand und beide Fahrzeuge blieben betriebsbereit. Während der Unfallaufnahme konnten die Fahrgäste ihre Tour mit einem Ersatzbus fortsetzen.
BAB 117, Waltersdorf: Die Fahrerin eines RENAULT-Kleinwagens rief am Donnerstagabend die Polizei, da sie zwischen Waltersdorf und der Berliner Stadtgrenze einen Verkehrsunfall hatte. Ein Wildschwein war ihr kurz vor 22:30 Uhr vor das Auto gelaufen und hatte den Ausflug mit dem Leben bezahlt. Die Frau blieb unverletzt, musste den „Twingo“ aber mit rund 5.000 Euro Sachschaden abschleppen lassen.
Königs Wusterhausen: Ein Zeuge informierte die Polizei am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht darüber, dass vier Personen im Bereich der Cottbuser Straße Plakate angebracht hatten. Die Beamten stellten annähernd 80 Plakate im Format DIN-A-4 mit fremdenfeindlichem und volksverhetzendem Inhalt fest, die von einer Kleinstpartei des rechtsextremistischen Spektrums stammen. Neben der Einleitung von kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch den Staatsschutz wurde die Stadt informiert, um die Botschaften beseitigen zu lassen.
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Red. / Presseinformation




