Der erste Schultag, der Wechsel von der Kita in die Grundschule, das tägliche Bringen und Abholen: Ein Fachtag am BTU-Campus Senftenberg fragt, wie Kinder diese Übergänge erleben – und wer dabei zurückbleibt.
Wissenschaft trifft Werkstattarbeit
„Übergänge in der Frühen Kindheit – Vielfalt sehen und begleiten“ heißt der Fachtag, der am Samstag, 5. September, am Campus Senftenberg stattfindet. Er verbindet wissenschaftliche Impulse mit praxisnaher Werkstattarbeit.
Organisiert wird er vom Team um Maria Rogahn-Beckmann und Julia Meißner unter der Federführung von Prof. Dr. Juliane Noack Napoles im Fachgebiet Erziehungswissenschaften.
Wo Übergänge zu Hürden werden
Übergänge haben für Kinder eine Bedeutung, die über organisatorische Abläufe hinausgeht. Sie können mitentscheiden über Zugehörigkeit, Beteiligung und Bildungserfolg.
Im Mittelpunkt steht deshalb die Frage, wie sich Übergänge so begleiten lassen, dass bestimmte Lebenslagen nicht zu Bildungshindernissen werden: Mehrsprachigkeit, Migrations- und Fluchtgeschichte, Behinderung und neurodiverse Entwicklung, Armutserfahrungen sowie geringe Literalität im Elternhaus.
Das Ziel formuliert die Universität so: diese unterschiedlichen Lebenslagen als Ausdruck von Vielfalt anzuerkennen und Übergänge dadurch inklusiver und zugänglicher zu gestalten.
Warum das hier zählt
Für eine Region mit sinkenden Kinderzahlen und dünner werdender Schullandschaft ist die Frage nicht akademisch. Wenn Wege länger und Einrichtungen weniger werden, wird jeder Übergang für Kinder und Familien voraussetzungsvoller.
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BTU-Fachtag am 5. September
Wann
Samstag, 5. September 2026
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BTU Cottbus-Senftenberg, Campus Senftenberg
Titelbild: Symbolfoto © BTU Cottbus-Senftenberg / Sebastian Rau
Red. / Presseinformation













