Halbzeit bei der Feuerwehrsport-EM in Ostrava: Nach Hakenleitersteigen und 100-Meter-Hindernisbahn liegen die deutschen Juniorinnen auf Rang zwei, Frauen und Junioren jeweils auf Rang drei. Über Medaillen entscheiden Staffel und Löschangriff.
Im Feuerwehrsport sind die Juniorinnen am dichtesten dran
Das beste deutsche Zwischenergebnis liefert das Juniorinnen-Team. Am Übungsturm blieb es mit 53,73 Sekunden nur hinter Tschechien, über die 100-Meter-Hindernisbahn kam es in 116,84 Sekunden auf Rang drei. In der Gesamtwertung bedeutet das Platz zwei – punktgleich mit der Slowakei.
Die Frauen liegen auf Rang drei. Ihre 50,48 Sekunden am Turm und 111,28 Sekunden über die Hindernisbahn reichten jeweils für den dritten Platz, hinter der Ukraine und Tschechien.

Junioren punktgleich mit der Ukraine
Bei den Junioren ist es eng: Nach 67,01 Sekunden am Turm (Rang vier) und 122,79 Sekunden auf der Hindernisbahn (Rang drei) teilen sie sich mit sieben Punkten den dritten Platz mit der Ukraine. Vorn liegen Tschechien und die Slowakei.
Die Männermannschaft steht auf Rang sieben. Am Turm reichte es mit 107,62 Sekunden für Platz acht, über die Hindernisbahn mit 112,44 Sekunden für Platz sieben.
Tommy Paulick kontert einen verpatzten Lauf
In der Einzelwertung über 100 Meter zeigte sich, wie schnell ein Wettkampf kippen kann. Tommy Paulick brauchte im ersten Durchgang 29,65 Sekunden – ein misslungener Lauf. Im zweiten Versuch stellte er das gerade und war mit 17,56 Sekunden schnellster Deutscher, vor Toni März mit 17,70 Sekunden.
Paulick startet im Ligabetrieb für das Team Lausitz und stand Anfang August beim Deutschland-Cup in Cottbus auf dem Podest.
Lisette Jüngling schnellste Deutsche
Bei den Frauen war Lisette Jüngling aus dem Landkreis Elbe-Elster mit 18,19 Sekunden die schnellste Deutsche. Dahinter folgten Laura Wolf mit 18,27 und Jessica Kubick mit 18,28 Sekunden – ein Hundertstel Unterschied zwischen Platz zwei und drei im deutschen Team.
Im Nachwuchs setzte sich das Bild vom Übungsturm fort. Bei den Mädchen war Lea Sellenk mit 18,59 Sekunden am schnellsten, gefolgt von Samantha Döring mit 18,88. Bei den Jungen führte Ole Endemann mit 18,24 Sekunden vor Jannes Ziesmer mit 18,62.
Im Feuerwehrsport entscheidet der Löschangriff
Offen sind noch die 4-mal-100-Meter-Staffel und der Löschangriff nass. Gerade Letzterer gilt als Königsdisziplin: Eine komplette Mannschaft muss in rund 25 Sekunden fehlerfrei zusammenarbeiten, ein einziger Fehler kostet den Durchgang.
Dort können sich die Platzierungen noch deutlich verschieben – nach oben wie nach unten. Wie der Wettkampf begann, steht hier ->> wir berichteten
Die Europameisterschaft in Ostrava läuft noch bis zum 23. August. Verabschiedet worden waren die deutschen Mannschaften in Cottbus ->> Mehr dazu bei NLaktuell
Foto: Feuerwehrsportverband / Verabschiedung in Cottbus
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