Vom Braunkohlebergbau verschluckte Dörfer sind Teil der Niederlausitzer Geschichte. Was dabei mit den Kirchengemeinden geschah, ist weniger bekannt. Der 133. Forster Geschichtsstammtisch geht dieser Frage am 27. August nach.
Ganze Kulturräume verschwanden
Die Abbaggerung vollständiger Ortschaften und die damit verbundene Zerstörung ganzer Kultur- und Landschaftsräume gehört zu den Grundtatsachen der Niederlausitzer Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Betroffen waren auch die christlichen Kirchen: Zahlreiche Gemeinden wurden samt ihrer über Jahrhunderte gewachsenen Bausubstanz dem Tagebau geopfert.
Was bleibt, sind die Archive
Von vielen dieser Orte erinnern heute allein kirchliche Archivbestände an Geschichte und Geschehen. Genau dort setzt der Abend an.
Besprochen werden vier ausgewählte kirchliche Archivalien, die das Leben in vier devastierten Orten über vier Jahrhunderte dokumentieren.
Termin und Ort
Der Stammtisch beginnt am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in der Frankfurter Straße 23. Alle Interessierten sind eingeladen.
© Grafik: Geschichtsstammtisch Forst
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