Nach einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 6205 Ende letzten Jahres bei Wainsdorf haben Landkreis und Polizei im ersten Halbjahr mehrfach die Geschwindigkeit an der Unfallstelle kontrolliert. Wie die Polizei mitteilte, gilt dort bis zum Abschluss der Ermittlungen eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde. Dennoch waren bei den Messungen zahlreiche Autofahrerinnen und Autofahrer zu schnell unterwegs. Bei einer ersten Kontrolle war demnach fast jedes zweite Fahrzeug zu schnell, der höchste Wert lag bei 114 Kilometern pro Stunde. Bei einer weiteren Messung wurde sogar ein Fahrer mit knapp 160 Kilometern pro Stunde erfasst.
Polizei kontrolliert Unfallstelle bei Wainsdorf
Auf der Kreisstraße 6205 bei Wainsdorf haben Landkreis und Polizei im ersten Halbjahr mehrfach Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Hintergrund ist nach Angaben der Polizei ein Verkehrsunfall Ende vergangenen Jahres, bei dem ein Radfahrer an dieser Stelle ums Leben gekommen war. Bis zum Abschluss der Ermittlungen gilt in dem Bereich eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde.
Die Kontrollen sollen nach Angaben der Polizei dazu beitragen, die Verkehrssicherheit an der Unfallstelle zu erhöhen. Dabei zeigte sich jedoch, dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer das bestehende Tempolimit nicht einhielten. Bei einer ersten Messung war laut Polizei fast jeder zweite Autofahrer zu schnell unterwegs. Der höchste gemessene Wert lag dabei bei 114 Kilometern pro Stunde.
Ein Fahrer mit fast 160 km/h gemessen
Auch bei einer weiteren Geschwindigkeitsmessung stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße fest. Laut Polizei war ein Fahrer mit knapp 160 Kilometern pro Stunde unterwegs. Insgesamt wurden bei dieser Messung 781 Fahrzeuge erfasst. Davon überschritten 91 die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Geschwindigkeitskontrollen waren nach Polizeiangaben unter anderem von Anwohnerinnen und Anwohnern gefordert worden. Umso verwunderter zeigten sich die eingesetzten Beamtinnen und Beamten über die Reaktion einiger Mitbürgerinnen und Mitbürger, die vor Ort ihren Unmut über die Maßnahmen äußerten.
Kontrolldruck an Kreisstraße 6205 bleibt hoch
Die Polizei kündigte an, den Kontrolldruck an dieser Stelle weiter hochzuhalten. Zudem stehe sie im ständigen Austausch mit dem Landkreis, um zu prüfen, wie die Verkehrssicherheit in dem Bereich weiter erhöht werden kann. Konkrete zusätzliche Maßnahmen wurden in der Mitteilung nicht genannt. Gerade nach dem tödlichen Unfall soll das Tempolimit bis zum Abschluss der Ermittlungen für mehr Sicherheit sorgen. Die Polizei macht mit den Kontrollen deutlich, dass sie Verstöße an der Unfallstelle weiterhin konsequent erfassen will.
Weitere Polizeimeldungen aus Elbe-Elster:
Elsterwerda: Am Donnerstagabend gegen 22:15 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr zur Straße An den Kanitzen aus. Dort war ein Notruf an die Rettungsleitstelle Lausitz ausgelöst worden. Die Kräfte vor Ort hielten nun Ausschau nach dem vermuteten Unfall. Einzig vor Ort fanden sie jedoch – ein Mobiltelefon. Das Rätsel konnte gelöst werden, als die Beamten dem Besitzer sein Gerät zurückgaben: Er hatte sein Telefon nach dem Einkauf beim Einladen aufs Autodach gelegt und es dort beim Losfahren vergessen. Das Handy war herabgefallen und wohl durch die Erschütterung war der Notruf ausgelöst worden. Das Handy trug leichte Schäden davon, sein Besitzer überstand den Zwischenfall unverletzt.
Finsterwalde: Am Freitag gegen 07:20 Uhr kontrollierten Polizeibeamte eine Radfahrerin in der Karl-Marx-Straße. Die Frau war mit einem E-Bike unterwegs, für welches die Dame kein gültiges Versicherungskennzeichen vorweisen konnte. Durch einen Umbau am Rad vor Ort, konnte die Dame ihre Fahrt fortsetzen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
Doberlug-Kirchhain: Am Donnerstag kam es um 16:15 Uhr zu einer Rauchentwicklung neben der Torgauer Straße. Die Feuerwehr löschte das 600 Quadratmeter große Brandgeschehen, wobei vergrabener Unrat aufgefunden wurde. Als Brandursache ist eine explodierte Batterie bisher nicht auszuschließen, die Ermittlungen wurden eingeleitet. Die Schadenshöhe wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt.
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Red. / Presseinformation



