Wassernebeltor in Cottbus nahe Töpferstraße
In Cottbus gibt es seit Donnerstag, 18. Juni 2026, ein neues Angebot zur Abkühlung im Alltag. Nach Angaben der Stadt wurde auf dem Fußweg zum Japanischen Teehäuschen nahe der Töpferstraße ein festes Wassernebeltor in Betrieb genommen. Besucherinnen und Besucher können das Tor durchqueren und den feinen Wassernebel selbst per Knopfdruck auslösen. Das neue Angebot steht damit rechtzeitig zum Cottbuser Stadtfestwochenende vom 19. bis 21. Juni bereit. Die Stadt sieht darin laut Pressemitteilung nicht nur eine Erleichterung für das Festwochenende, sondern auch einen Baustein im Umgang mit heißer werdenden Sommern. Gerade dicht bebaute Innenstädte stehen demnach bei Hitzewellen vor besonderen Herausforderungen.
Oberbürgermeister Tobias Schick erklärte laut Stadt, das Wassernebeltor biete pünktlich zu den bevorstehenden heißen Tagen eine Möglichkeit, sich in der Stadt zu erfrischen. Das feste Tor und auch das mobile Pendant würden sich in verschiedene Vorhaben einreihen, die bei Hitzewellen für Abkühlung, einen angenehmeren Aufenthalt und Gesundheitsschutz sorgen sollen.
Stadt und LWG setzen auf Erfrischung im Alltag
Umgesetzt wurde das Wassernebeltor gemeinsam mit der Lausitzer Wassergesellschaft. Marten Eger, Geschäftsführer der LWG, erklärte laut Mitteilung, die gemeinsame Umsetzung unterstreiche das Engagement von Stadt und LWG, auf die Herausforderungen des Klimawandels mit konkreten und alltagstauglichen Lösungen zu reagieren. Nach Angaben der Stadt belaufen sich die Gesamtkosten für das feste Wassernebeltor auf rund 13.000 Euro. Die Hälfte davon hat die LWG beigesteuert. Ermöglicht wurde die Maßnahme außerdem mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds im Rahmen der Städtebauförderkulisse „Lebendige Zentren – Innenstadt“. Zusätzlich steht der Stadt nun auch ein mobiles Wassernebeltor zur Verfügung. Dieses feierte nach Angaben der Stadt bei den Ostsee-Sportspielen Premiere und soll zum Stadtfest im Park an der Puschkinpromenade eingesetzt werden. Damit können Erfrischungsangebote auch an verschiedenen Orten in der Stadt flexibel genutzt werden.
Trinkbrunnen und Klima-Kiste ergänzen Angebot
Neben dem Wassernebeltor Cottbus Innenstadt verweist die Stadt auch auf weitere Angebote zur Abkühlung. Dank des Engagements der LWG verfügt die Innenstadt demnach über drei öffentliche Trinkwasserbrunnen. Sie befinden sich in der Sprem neben der Synagoge, auf dem Stadthallenvorplatz sowie am Familienhaus im Park an der Puschkinpromenade. Weitere Informationen zum Klimawandel und zugleich Erfrischung bietet die Klima-Kiste in der Stadtpromenade. Sie steht den Sommer über neben dem Spielplatz vor dem Blechen Carré zur Verfügung. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um einen 35 Quadratmeter großen und 2,60 Meter hohen begehbaren Raum aus Holzelementen.
In der Klima-Kiste sollen eine klimagerechte Bepflanzung, ein schattenspendendes Sonnensegel sowie eine Sprühnebelanlage für Abkühlung sorgen. Laut Stadt kann dort ein Temperaturunterschied von bis zu 12 Grad im Vergleich zur Außentemperatur entstehen. Zudem informieren Stelen über Klimaanpassung, Hitze, Gesundheitsschutz, Klima-Hotspots und weitere Aktivitäten in der Cottbuser Innenstadt. Finanziert wird die Klima-Kiste nach Angaben der Stadt über das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Das Projekt wird demnach zu 90 Prozent bezuschusst. Weitere Informationen zur Mitteilung der Stadt gibt es unter cottbus.de.
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Red. / Presseinformation




