Die Stadt Lübbenau warnt vor einem verstärkten Auftreten des Eichenprozessionsspinners im gesamten Stadtgebiet sowie in den Orts- und Gemeindeteilen. Wie die Stadt mitteilte, werden die Nester derzeit verstärkt entfernt, wobei Spielplätze, Kindertagesstätten und Schulen bei den Maßnahmen oberste Priorität haben. Betroffene Bäume werden nach Möglichkeit mit Warnbändern gekennzeichnet. Aufgrund des starken Befalls in zahlreichen Bereichen sei jedoch keine flächendeckende Beseitigung aller Nester möglich. Die Stadt appelliert deshalb an die Bevölkerung, insbesondere in der Nähe von Eichenbeständen aufmerksam zu sein, potenziell betroffene Bereiche möglichst zu meiden und eigenverantwortlich auf den Gesundheitsschutz zu achten. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners stellen durch ihre feinen Brennhaare ein gesundheitliches Risiko dar, da sie Hautreizungen, allergische Reaktionen und sogenannte Raupendermatitis auslösen können.
Eichenprozessionsspinner taucht vermehrt in Lübbenau auf
Nach Angaben der Stadt Lübbenau/Spreewald wird aktuell in zahlreichen Bereichen des Stadtgebietes ein verstärktes Auftreten des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Die Stadt arbeitet nach eigenen Angaben intensiv daran, vorhandene Nester zu beseitigen und mögliche Gefahrenstellen zu entschärfen.
Betroffene Bäume werden, sofern dies möglich ist, mit Warnbändern gekennzeichnet. Damit sollen Passanten auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht werden. Die feinen Brennhaare der Raupen können bei Menschen Hautreizungen, Juckreiz oder Atemwegsbeschwerden auslösen.
Spielplätze und Schulen haben höchste Priorität
Bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners konzentriert sich die Stadtverwaltung zunächst auf besonders sensible Bereiche. Vorrang haben nach Angaben der Stadt Spielplätze, Kindertagesstätten und Schulen. Soweit technische und personelle Kapazitäten vorhanden sind, werden auch Friedhöfe in die Maßnahmen einbezogen.
Eine vollständige und flächendeckende Entfernung aller Nester im gesamten Stadtgebiet sei aufgrund des starken Befalls derzeit jedoch nicht möglich. Die Stadt weist deshalb darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger eigenverantwortlich auf ihren Gesundheitsschutz achten sollten.
Insbesondere in der Nähe von Eichenbeständen wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Potenziell betroffene Bereiche sollten nach Möglichkeit gemieden werden, bis die Nester entfernt wurden.
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Red. / Presseinformation



