Am Freitag (8. Mai) wird in Cottbus erneut über Europa diskutiert: Beim vierten Cottbuser Europagespräch steht die Frage im Mittelpunkt, warum viele Menschen in Ostdeutschland der Europäischen Union skeptisch gegenüberstehen. Als Referent ist Linken-Urgestein und Bundestags-Alterspräsident Dr. Gregor Gysi eingeladen, der diese Haltung aus politischer und gesellschaftlicher Perspektive beleuchten will. Die Veranstaltung richtet sich an die Öffentlichkeit und bietet Raum für Austausch und Diskussion. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Cottbuser Europagespräch mit Gregor Gysi
Am Freitag, dem 8. Mai, findet auf dem Zentralcampus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg das vierte Cottbuser Europagespräch statt. Wie die Stadt Cottbus informiert, beginnt die Veranstaltung um 17:00 Uhr im Großen Hörsaal (GH) an der Konrad-Zuse-Straße 4.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, warum viele Menschen in Ostdeutschland der Europäischen Union mit Skepsis begegnen. Als Referent wurde Dr. Gregor Gysi eingeladen. Der Alterspräsident des Deutschen Bundestages gilt laut Stadt als prägende Stimme ostdeutscher Perspektiven in der deutschen Politik. In seinem Vortrag soll er historische, soziale und politische Hintergründe beleuchten, die diese Haltung beeinflussen.
Diskussion über Europa und ostdeutsche Perspektiven
Nach Angaben der Veranstalter geht es dabei auch um mögliche Missverständnisse, aber ebenso um berechtigte Sorgen. Zudem soll thematisiert werden, wie die Europäische Union auf diese Herausforderungen reagieren kann. Der Abend ist so angelegt, dass neben dem Vortrag auch eine offene Diskussion möglich ist.
Ergänzt wird das Programm durch Grußworte der Cottbuser Bürgermeisterin Doreen Mohaupt sowie der Präsidentin der BTU Cottbus-Senftenberg, Prof. Dr. Gesine Grande. Im Anschluss folgt eine Fragerunde, bei der auch das Publikum eingebunden wird.
Austausch und Informationen beim Get-together
Ab etwa 19:00 Uhr ist ein Get-together geplant. Dabei sollen laut Mitteilung unter anderem Infostände der BTU Cottbus-Senftenberg sowie der Euroregion Spree-Neiße-Bober mit Europe Direct Guben Einblicke in ihre Arbeit geben. Die Veranstaltung soll damit nicht nur Raum für Diskussionen bieten, sondern auch den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen fördern.
Die Gesprächsreihe „Cottbuser Europagespräche“ wird seit 2023 jährlich im Mai organisiert. Ziel ist es nach Angaben der Stadt, Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit nach Cottbus zu holen und gemeinsam mit der Bevölkerung aktuelle europäische Themen zu diskutieren. Veranstalter sind die BTU Cottbus-Senftenberg, die Stadt Cottbus/Chóśebuz sowie die Euroregion Spree-Neiße-Bober e. V. mit Europe Direct Guben.
Teilnahme ohne Anmeldung möglich
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Damit soll laut Stadt ein möglichst niedrigschwelliger Zugang zur Diskussion über europäische Themen ermöglicht werden.
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Red. / Presseinformation




