Der LHC Cottbus hat sich in der Regionalliga Ostsee-Spree die Vizemeisterschaft gesichert. Nach dem 36:27 (21:13)-Heimsieg gegen die SG OSF Berlin am Samstagabend ist der zweite Tabellenplatz vor dem letzten Spieltag rechnerisch nicht mehr zu nehmen.
LHC Cottbus verpasst Aufstieg trotz starker Bilanz
Das ausgegebene Saisonziel, der Aufstieg in die 3. Liga, ist für den LHC nicht mehr erreichbar. In der Regionalliga Ostsee-Spree steigt nur der Meister direkt auf. Diesen Platz hat sich am Samstag der HV Grün-Weiß Werder vorzeitig gesichert: Mit dem 37:25-Auswärtssieg bei der Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 baute Werder den Vorsprung auf uneinholbare 46:4 Punkte aus.
Die Bilanz des LHC Cottbus weist vor dem Saisonfinale 20 Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen aus. Mit einer Tordifferenz von +206 (808:602) stellt der LHC sogar den besten Angriff und die beste Tordifferenz der Liga – der Meister aus Werder kommt auf +195.
Cottbuser Handballer dominieren von Beginn an
In der Lausitz-Arena brachte Nicola Kuhlmey den LHC gegen den Tabellendritten bereits nach 1:39 Minuten mit 1:0 in Führung. Den schnellen Ausgleich der Berliner durch Valentin Demel beantworteten die Gastgeber mit einer konzentrierten Phase. Bei der ersten Auszeit der Gäste in der 14. Spielminute stand es 7:4.
Anschließend bauten die Cottbuser den Vorsprung kontinuierlich aus. Über die Zwischenstände 9:5, 13:7 und 18:10 setzte sich die Heimmannschaft deutlich ab. Mit dem Treffer von Kuhlmey zum 21:13 in der 30. Minute ging es in die Halbzeitpause. Bei den Berlinern hielt Suad Pajaziti das Team mit fünf verwandelten Siebenmetern in der Partie.
Klare Verhältnisse auch nach dem Seitenwechsel
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst gleich. Bis zur 45. Spielminute hatte der LHC den Vorsprung auf 26:18 ausgebaut. Eine zweite Auszeit der Gäste änderte am Spielausgang nichts mehr. In der Schlussviertelstunde hielt die Heimmannschaft den Abstand stabil im Bereich von acht bis zehn Toren. Den Endstand von 36:27 markierte Jupa Kastriot in der 59. Minute.
Torschützen und Statistik im Überblick
Auf Seiten des LHC Cottbus verteilte sich die Torausbeute auf mehrere Schultern. Je sechs Treffer erzielten Nicola Kuhlmey (1 Siebenmeter), Jerremy Kutz und Lukasz Orlich. Jupa Kastriot steuerte fünf Tore bei, Alexander Takev kam auf vier Treffer, Linus Müller auf drei.
Bei der SG OSF Berlin war Valentin Demel mit sechs Toren erfolgreichster Werfer. Suad Pajaziti traf fünfmal, davon fünfmal vom Siebenmeterstrich. Jannes Gehann steuerte vier Treffer bei, Davide Sgorbati und Tizian Stark jeweils drei.
Die Cottbuser verwandelten einen von zwei Siebenmetern, die Berliner waren in fünf von sechs Fällen erfolgreich. An Zeitstrafen registrierte das Schiedsrichtergespann fünf gegen die Heim- und drei gegen die Gastmannschaft.
Saisonfinale gegen HC Empor Rostock II steht an
Zum Abschluss der Saison empfängt der LHC Cottbus den HC Empor Rostock II zum Heimspiel. Die Partie ist für den kommenden Spieltag um 19:00 Uhr in der Lausitz-Arena angesetzt. Parallel treffen der HV Grün-Weiß Werder auf die Mecklenburger Stiere Schwerin und die SG OSF Berlin auf die SG Uni Greifswald / Loitz.
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Red. / Presseinformation






