Jedes Jahr verreisen Millionen Deutsche ins Ausland. Ob Strandurlaub auf den Kanaren, Städtetrip nach Barcelona oder Fernreise nach Thailand: Wer gut vorbereitet aufbricht, erlebt weniger Stress und mehr von dem, wofür er gereist ist. Diese Tipps helfen dabei, die häufigsten Fehler zu vermeiden.
Reisedokumente: rechtzeitig prüfen
Der häufigste und vermeidbarste Fehler vor einer Auslandsreise ist ein abgelaufener Reisepass. Viele Länder außerhalb der EU verlangen, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate nach der Rückreise gültig ist. Wer mit dem Personalausweis reist, sollte vorab prüfen, ob das Zielland diesen als Einreisedokument akzeptiert. Für Reisen in die USA, nach Kanada oder Australien ist außerdem eine elektronische Einreisegenehmigung wie ESTA, eTA oder ETA erforderlich, die online beantragt werden muss und einige Tage Bearbeitungszeit benötigt.
Mobilfunk im Ausland: versteckte Kosten vermeiden
Wer mit seinem deutschen Tarif innerhalb der EU reist, profitiert vom kostenlosen EU-Roaming. Sobald die Reise jedoch in ein Land außerhalb der Europäischen Union führt, gelten andere Regeln. In Ländern wie der Türkei, Marokko, Japan, Thailand oder den USA fallen je nach deutschem Mobilfunkanbieter Roaming-Gebühren von 5 bis 20 Euro pro Tag an. Über zwei Wochen summiert sich das auf einen dreistelligen Betrag.
Eine immer beliebtere Alternative ist die eSIM: eine digitale SIM-Karte, die direkt über das Smartphone aktiviert wird, ohne die physische SIM-Karte auszutauschen. Mit Holafly lässt sich eine solche Verbindung bequem vor der Abreise einrichten, und wer mehr darüber erfahren möchte, findet alle Informationen auf dieser Seite. Das deutsche Mobilfunknetz bleibt dabei parallel aktiv, sodass die eigene Nummer weiterhin erreichbar bleibt.
Reiseversicherung: kein optionales Extra
Eine Auslandskrankenversicherung ist für Reisen außerhalb der EU unverzichtbar. Die Behandlungskosten in Ländern wie den USA oder Japan können ohne Versicherungsschutz existenzbedrohend sein. Viele gesetzliche Krankenkassen in Deutschland bieten keinen oder nur eingeschränkten Schutz außerhalb Europas. Eine private Reisekrankenversicherung kostet für eine Einzelreise häufig weniger als 15 Euro und deckt im Ernstfall Behandlung, Rücktransport und Krankenhausaufenthalt ab.
Budget: mit Puffer planen
Wechselkursschwankungen, lokale Transportkosten, Eintrittsgelder und spontane Ausgaben werden beim Planen eines Auslandsurlaubs regelmäßig unterschätzt. Ein Puffer von 15 bis 20 Prozent über dem geplanten Budget verhindert unangenehme Situationen. Für Reisen in Länder mit eigener Währung lohnt es sich, den Wechselkurs im Vorfeld zu vergleichen: Flughafenwechselstuben bieten in der Regel deutlich schlechtere Konditionen als Geldautomaten vor Ort oder die Hausbank zuhause.
Offline-Karten und wichtige Dokumente sichern
Auch mit einer guten Datenverbindung sollte man nicht ausschließlich auf Online-Dienste vertrauen. Google Maps erlaubt das Herunterladen ganzer Regionen zur Offline-Nutzung. Wichtige Reisedokumente wie Buchungsbestätigungen, Versicherungsunterlagen und Passdaten sollten zusätzlich als Screenshot oder PDF auf dem Gerät gespeichert werden. Wer seine Dokumente auch in der Cloud sichert, ist selbst bei Geräteverlust abgesichert.
Die richtige Unterkunft wählen
Neben Lage und Preis sollte bei der Unterkunftswahl besonders auf die Stornierungsbedingungen geachtet werden. Flexible Buchungen kosten oft nur wenig mehr, bieten aber erheblich mehr Sicherheit bei unvorhergesehenen Ereignissen. Aktuelle Bewertungen anderer Reisender geben einen realistischeren Eindruck als Hochglanzfotos auf der Buchungsplattform. Wer in der Hauptsaison reist, bucht am besten mehrere Monate im Voraus, um sowohl Verfügbarkeit als auch gute Preise zu sichern.




