In den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags brach in einem Asylbewerber-Wohnheim in der Deulowitzer Straße in Guben ein Feuer aus, das eine Wohnung vollständig zerstörte. Nach Informationen von Blaulichtreport Lausitz sowie einem Statement von Bürgermeister Fred Mahro wurde das gesamte Gebäude evakuiert und der Einsatz auf „MANV“ hochgestuft. Eine Person wurde mit Verletzungen in das Krankenhaus nach Eisenhüttenstadt gebracht. Die meisten Bewohner konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Großeinsatz in Guben – Wohnung in Vollbrand
Gegen 3:50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Guben zu einem Brand in der Deulowitzer Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zeichnete sich nach Angaben von Blaulichtreport Lausitz eine ernste Lage ab – beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Wohnung des Asylbewerberheims bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend umfassende Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Ausbreitungsgefahr wurde das gesamte Gebäude evakuiert. Die Bewohner wurden in Sicherheit gebracht und außerhalb des Gefahrenbereichs gesammelt. Um die Betreuung und Versorgung der zahlreichen betroffenen Personen sicherzustellen, wurden neben dem regulären Rettungsdienst sämtliche Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Landkreises Spree-Neiße alarmiert. Die Einsatzleitung stufte das Stichwort auf „MANV“ – Massenanfall von verletzten Personen – hoch, um ausreichend Kräfte und Mittel bereitzustellen.
Unterstützung erhielt die Freiwillige Feuerwehr Guben dabei von der Wehr aus Schenkendöbern sowie von Kräften der Polizei und des Katastrophenschutzes. Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort – sowohl zur Brandbekämpfung und zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung als auch für die anschließenden Nachlösch- und Nachsorgemaßnahmen.
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Verletzte Person nach Eisenhüttenstadt
Eine Person wurde nach der Erstversorgung vor Ort in das Krankenhaus nach Eisenhüttenstadt gebracht. Mehrere weitere Bewohner wurden medizinisch untersucht, unter anderem wegen Rauchgasinhalationen. Die insgesamt 69 von der Evakuierung betroffenen Menschen wurden durch Rettungsdienst und Hilfsorganisationen betreut und versorgt.
Laut einem Statement von Bürgermeister Fred Mahro wurde der Brand in der Deulowitzer Straße in Guben schnell gelöscht. Nach einer vollständigen Begehung aller Wohnungen und entsprechenden Nachsorgemaßnahmen konnten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Derzeit sind sechs Räume abgesperrt; ein Bewohner wurde in einer Ersatzunterkunft untergebracht. Die genaue Ursache des Brandes ist noch unklar – die Ermittlungen der Polizei dauern an.
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