Der LHC Cottbus hat beim Brandenburger Verbandspokal Frauen 2025/2026 das Finale erreicht. Im Halbfinale am Samstag besiegten die Cottbuserinnen MTV Wünsdorf 1910 klar mit 35:25. Im Endspiel am Sonntag unterlagen sie dem Oberliga-Tabellenführer SV Lok Rangsdorf mit 26:44.
Klarer Halbfinalsieg gegen MTV Wünsdorf
Am Samstag, dem 14. März 2026, trug der LHC Cottbus in der Paul-Schumann-Sporthalle in Zossen das Halbfinale des HVBrandenburg Verbandspokals Frauen aus – mit einem deutlichen Ergebnis. Die Partie begann ausgeglichen: In den ersten fünf Minuten wechselte die Führung mehrfach, MTV Wünsdorf 1910 führte zwischenzeitlich sogar mit 3:2. Ab der 8. Spielminute übernahm der LHC jedoch das Kommando und setzte sich auf fünf Tore ab.
Dieser Vorsprung erwies sich als spielentscheidend. Wünsdorf fand keine Mittel mehr, um wieder heranzukommen. Bis zur Halbzeit bauten die Cottbuserinnen den Abstand auf 19:11 aus und kontrollierten danach das Tempo konsequent. Das Ergebnis nach 60 Minuten: 35:25 für den LHC Cottbus.
Reimer mit zwölf Treffern – LHC-Topscorerin überragend
Überragend auf Seiten der Cottbuserinnen war Jasmin Reimer. Die Spielerin erzielte zwölf Tore und war damit die mit Abstand treffsicherste Schützin beider Teams. Vanessa Kalz, Tabea Schmidt und Nadine Wittke folgten mit je sechs Treffern. Wittke zeigte zudem ihre Zuverlässigkeit vom Siebenmeterpunkt: Alle drei ihrer Versuche verwandelte sie erfolgreich.
Für MTV Wünsdorf war die Nummer 25, Dominic Wielsch, mit acht Toren am torgefährlichsten – allerdings blieben zwei von fünf Siebenmeterwürfen ohne Erfolg. Zwar erhielten auf beiden Seiten mehrere Spielerinnen Zeitstrafen, doch das beeinträchtigte die Cottbuserinnen nicht. Der LHC spielte das Match konzentriert zu Ende und zog damit souverän ins Finale ein.
Im Finale dominiert Rangsdorf von Beginn an
Bereits einen Tag später, am Sonntag dem 15. März, stand das Endspiel an. Im Finale des Brandenburger Verbandspokals traf Cottbus auf den SV Lok Rangsdorf. Der Gegner spielt in der Oberliga Brandenburg und führt diese aktuell als Tabellenführer an – also eine Spielklasse über dem LHC. Dieser Unterschied zeigte sich folglich von der ersten Minute an.
Rangsdorf übernahm früh die Kontrolle und baute den Vorsprung zügig aus. Zur Halbzeit stand es bereits 19:10 für die Rangsdorferinnen. Im zweiten Durchgang erhöhten sie das Tempo weiter, sodass der Rückstand des LHC nicht kleiner wurde. Am Ende hieß es 44:26 aus Sicht der Cottbuserinnen – ein deutliches, aber angesichts des Klassengefälles erklärliches Ergebnis.
Im Finale war Vanessa Kalz mit sechs Treffern die erfolgreichste LHC-Schützin. Zudem erzielte Laura Teichert fünf Tore, Nadine Wittke und Jasmin Reimer kamen auf je vier Treffer. Beim Sieger traf Melissa Geßler achtmal für Rangsdorf, Olivia Seefeld und Angelina Seehof steuerten je sechs Tore bei. Der SV Lok Rangsdorf gewinnt damit den Brandenburger Verbandspokal Frauen 2025/2026.
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Red. / Presseinformation











