Nachwuchs auf der Kuhkoppel in Görlitz
Im Tierpark in Görlitz sorgen derzeit zwei junge Rinder für Bewegung auf der Anlage des Lausitzer Bauernhofes. Alma und Gerda sind rund zehn Monate alt und haben nach Angaben des Tierparks ihre mehrwöchige Quarantänezeit bereits gemeinsam absolviert. Diese Phase, die intern als eine Art „Kuh-Internat auf Zeit“ beschrieben wird, habe die beiden Tiere zusammengeschweißt. Neugierig beobachtet werden die Jungrinder von Kuhseniorin Gretel. Nach dem krankheitsbedingten Abschied von Kuh Heidi sei mit Alma und Gerda nun die nächste Generation eingezogen, heißt es in der Mitteilung.
Beitrag zum Erhalt bedrohter Rassen
Die beiden Jungtiere gehören zu den bedrohten Nutztierrassen Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind und Rotes Höhenvieh. Der Tierpark hat sich nach eigenen Angaben der Zucht und dem Erhalt dieser traditionellen Rassen verschrieben. Damit soll ein Beitrag zur Bewahrung genetischer Vielfalt in der Landwirtschaft geleistet werden.
Ganz ohne Veränderungen bleibt es jedoch nicht. Da auf der Anlage dauerhaft nur zwei erwachsene Kühe gehalten werden können, wird Alma demnächst in den Tierpark Chemnitz umziehen. Gerda soll in Görlitz bleiben und dort künftig Teil der Zucht bleiben. Der Tierpark lädt Besucherinnen und Besucher ein, die beiden Jungrinder noch gemeinsam auf der Kuhkoppel zu erleben. Derzeit zeigen sich Alma und Gerda laut Mitteilung selbstbewusst und eingespielt auf der Anlage.
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Red. / Presseinformation
Bild: Tierpark Görlitz







