Am Samstagabend ist es in Cottbus-Mitte zu einem Ladendiebstahl gekommen, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 14-Jähriger beim Diebstahl in einer Verkaufseinrichtung ertappt worden sein. Ein 18-Jähriger habe daraufhin einen Mitarbeiter geschlagen. Beide Tatverdächtigen mussten sich kriminalpolizeilichen Maßnahmen stellen.
Ladendiebstahl in Cottbus-Mitte endet mit Körperverletzung
Nach Angaben der Polizei beging der 14-Jährige am Samstagabend einen Ladendiebstahl in einem Geschäft in Cottbus-Mitte. Ein 27-jähriger Mitarbeiter der Verkaufseinrichtung stellte den Jugendlichen demnach noch vor Ort. In der weiteren Folge soll sich ein 18-Jähriger zu den beiden Personen begeben haben. Laut Polizei habe dieser dem Mitarbeiter ins Gesicht geschlagen. Der 27-Jährige habe den 18-Jährigen bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte festhalten können.
Die hinzugerufenen Polizisten brachten beide Tatverdächtigen zu kriminalpolizeilichen Maßnahmen in die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße. Im Anschluss wurde der 14-Jährige seinen Eltern übergeben. Der 18-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den Jüngeren wegen Diebstahls. Der 18-Jährige wird sich nach Angaben der Polizei wegen Körperverletzung verantworten müssen. Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen bislang keine Informationen vor.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus / Spree-Neiße:
Cottbus: Am Freitagnachmittag stahlen vier Männer im Alter von 23 bis 30 Jahren in einem Supermarkt in Cottbus-Madlow gemeinschaftlich handelnd Tabakwaren in größerem Umfang. Die Männer konnten kurz darauf festgenommen werden. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass diese Männer wenige Tage zuvor bereits eine gleichartige Tat verübt hatten. Am Samstag erließ ein Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus Haftbefehle gegen alle vier Männer, welche alsdann an eine Justizvollzugsanstalt überstellt wurden. Der entstandene Schaden ist unklar, liegt jedoch im vierstelligen Bereich.
Forst/Lausitz (SPN): Am Freitagnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer. Die 49jährige PKW-Fahrerin beachtete nicht die Vorfahrt eines zehnjährigen Radfahrers und stieß mit diesem zusammen. Der Junge wurde leicht verletzt, benötigte jedoch nach ersten Erkenntnissen keine ärztliche Hilfe. Materieller Schaden entstand nicht.
Cottbus: Am Samstagnachmittag beabsichtigte ein 58jähriger in der Stadtmitte nach eigenen Angaben, die Straßenbahn zu nutzen. Aus der Polizei nicht bekannten Gründen kam eine Mitfahrt nicht zustande. Hierüber war er so erbost, dass er den Hitlergruß zeigte und „Sieg Heil“ rief. Der Mann konnte durch Einsatzkräfte gestellt werden, und er wurde zur Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen in die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße verbracht. Im Anschluss an diese Maßnahmen wurde er entlassen.
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Red. / Presseinfo








