In Cottbus findet an diesem Sonntag der größte Karnevalsumzug der Region statt. Der 33. „Zug der fröhlichen Leute“ zieht mit rund 3.000 Mitwirkenden, Festwagen, Tanzgruppen und tonnenweise Konfetti und Kamelle durch die Innenstadt. Entlang der Strecke werden zehntausende Besucher erwartet. Der traditionelle Umzug startet um 13:11 Uhr und folgt der bekannten Route durch das Stadtzentrum. Begleitet wird die Veranstaltung von umfangreichen Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen. Es kommt am Nachmittag zu zahlreichen Sperrungen und Einschränkungen im ÖPNV (zur Meldung). Im Festzelt auf dem Viehmarkt findet direkt im Anschluss wieder die größte Karnevalsparty bis in die Nacht hinein statt.
Cottbus wird am Sonntag zur Karnevalshochburg
Am Sonntag Cottbus ganz im Zeichen des Karnevals. Mit dem 33. „Zug der fröhlichen Leute“ erlebt die Stadt den größten Karnevalsumzug des Jahres. Erwartet werden zum offiziellen Start um 13:11 Uhr rund 3.000 Mitwirkende, die in über 60 Elementen durch die Innenstadt ziehen. Mehrere Tausend Zuschauerinnen und Zuschauer werden entlang der Strecke erwartet.
Der Umzug setzt sich in der Franz-Mehring-Straße in Bewegung, führt über den Brandenburger Platz und erreicht gegen 14:00 Uhr die Haupttribüne vor dem Staatstheater Cottbus. Das Finale des Karnevalssonntags findet anschließend im Festzelt auf dem Viehmarkt statt. Traditionell wird der „Zug der fröhlichen Leute“ am Sonntag vor Rosenmontag durchgeführt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung jedoch um eine Woche vorverlegt. Hintergrund ist das Gedenken an das alliierte Bombardement der Stadt am 15. Februar 1945.
Umfangreiches Sicherheitskonzept
Für den Umzug wird das Sicherheitskonzept laut Stadtverwaltung in enger Abstimmung zwischen Veranstalter, Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörde umgesetzt und regelmäßig angepasst. Manuel Helbig, Leiter des Fachbereiches Ordnung und Sicherheit der Stadt Cottbus, erklärte dazu: „Es erfolgt wie immer im Vorfeld eine sehr umfangreiche und detaillierte Lagebeurteilung durch die Ordnungs- und Sicherheitsbehörden. Darauf aufbauend wird ein Einsatz- und Sicherheitskonzept erarbeitet, das die notwendigen Vorkehrungen zur sicheren und ordnungsgemäßen Durchführung des Karnevalsumzuges enthält. Dabei wird zum einen auf bewährte Einsatzmaßnahmen gesetzt, die um weitere, bei Bedarf notwendige taktische Eingriffe ergänzt werden können.“, so Helbig.
Zahlreiche Verkehrseinschränkungen
Im Zusammenhang mit dem Karnevalsumzug kommt es zu umfangreichen Halteverboten, Sperrungen und Verkehrseinschränkungen. Bereits ab dem 7. Februar gelten Haltverbote in Teilen der Wernerstraße sowie im Bereich des Staatstheaters. Am Veranstaltungstag selbst werden ab 9:00 Uhr unter anderem die Willy-Brandt-Straße, die Karl-Liebknecht-Straße sowie weitere zentrale Straßenzüge für den motorisierten Individualverkehr und den öffentlichen Nahverkehr gesperrt. Ab 12:00 Uhr wird zudem der Straßenbahnverkehr im Bereich der Bahnhofstraße eingestellt.
Besonders betroffen sind auch mehrere Wohnquartiere entlang der Umzugsstrecke. Während für die Quartiere Hainstraße und Lindenplatz Querungsmöglichkeiten bestehen bleiben, ist das Wohnquartier Thomas-Müntzer-Straße während der Aufstellung und des Umzugs nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Nach dem Ende des Umzugs werden die gesperrten Straßen abschnittsweise wieder freigegeben. Einzelne Bereiche bleiben jedoch aufgrund des Rückbaus der Technik für die TV-Übertragung sowie der laufenden Party im Festzelt weiterhin gesperrt.
Als Ausweichrouten stehen während des Umzugs verschiedene Straßenzüge in Ost-West- sowie Nord-Süd-Richtung zur Verfügung. Für Besucherinnen und Besucher werden die innerstädtischen Parkplätze und Parkhäuser empfohlen.






