Die Kulturweberei in Finsterwalde wurde mit dem Brandenburgischen Baukulturpreis 2023 geehrt. Der Preis würdigt Werke, die eine hohe gestalterische Qualität und starke Innovationskraft aufweisen, überdurchschnittlich nachhaltig und von gesellschaftlichem Engagement sind. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, entschied sich die Jury einstimmig für die Kulturweberei, die sich durch den Umbau der alten Tuchfabrik zur Stadthalle auszeichnet. Laut dem Brandenburger Infrastrukturministerium wurden in diesem Jahr bis zu drei Sonderpreise für außergewöhnliche Leistungen verliehen, die mit insgesamt 21.000 Euro dotiert sind.
Die Stadtverwaltung Finsterwalde teilte dazu mit:
Am vergangenen Freitag wurde zum achten Mal der Brandenburgische Baukulturpreis vergeben. Damit werden beispielhafte Leistungen und Werke der Stadtentwicklung, der Landschafts- und Freiraumplanung, der Architektur sowie des Ingenieurwesens gewürdigt. Die Werke sollen eine hohe gestalterische Qualität und starke Innovationskraft aufweisen, überdurchschnittlich nachhaltig sein und von gesellschaftlichem Engagement zeugen. Bei 38 spannenden Einreichungen fiel die Wahl der Jury an die Kulturweberei Finsterwalde.
Der diesjährige Brandenburgische Baukulturpreis zeichnet den Umbau der alten Tuchfabrik zur Stadthalle in der Sängerstadt aus. Dies entschied die Jury einstimmig. Am 17. November überreichten Staatssekretär Rainer Genilke sowie die Präsidenten der Architekten- und der Ingenieurkammer, Andreas Rieger und Matthias Krebs den Preis an die Habermann Architektur- und Ingenieurgesellschaft mbH aus Finsterwalde. Susan Schüler, Abteilungsleiterin Liegenschafts- und Gebäudemanagement, nahm die Auszeichnung als Vertreterin der Stadt entgegen. Zudem freuten sich mit David Klamroth, Theater Engineering sowie mit Bauingenieurin Grit-Uta Schneider-Zolchow weitere Beteiligte des Bauprojekts.
Das Ensemble aus modernisiertem Bestand und anspruchsvollem Neubau überzeugt durch seinen Entstehungsprozess: der Idee einen alten Industriebetrieb zum kulturellen Herz Finsterwaldes umzugestalten und durch den räumlichen und technischen Entwurf sowie seine Ausführung in hoher architektonischer und akustischer Qualität, so die Begründung der Brandenburgischen Architektenkammer sowie der Brandenburgischen Ingenieurkammer.
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Red. / Presseinfo
Bild: Erik-Jan Ouwerkerk







